Intralogistik

Schweres Blech geordnet bewegen

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Zusätzlich erschweren die weitläufigen Produktionsanlagen die direkte Kommunikation zwischen den Mitarbeitern von Lager und Produktion. Auch Staub, Schmutz und Witterungseinflüsse führen zu extremen Anforderungen an alle eingesetzten Elektronik-Komponenten.

Logistik-Systeme für die Schwerindustrie in aller Welt

Unter diesen besonderen Bedingungen haben sich die Logistik-Systeme von Logotek in der Schwerindustrie seit vielen Jahren weltweit bewährt. Dafür sprechen vielfältige Aufträge großer Stahlkonzerne, beispielsweise aus Deutschland, China, Taiwan oder Österreich.

Auch der führende kanadische Stahlhersteller Dofasco, jetzt zu Arcelor-Mittal gehörend, beauftragte Logotek mit der Entwicklung eines Lagerverwaltungssystems für Brammen. Im Mai diesen Jahres soll die Übergabe erfolgen.

Eine vergleichsweise neue Anfrage erreichte die Marktheidenfelder aus Australien. Für Bluescope Steel soll die Materialverfolgung von Brammen realisiert werden. Das Besondere: Das Stahlwerk befindet sich in Port Kembla bei Sydney, das Walzwerk in der Nähe von Melbourne.

Der Materialtransport zwischen den beiden Werken wird per Schiff organisiert. Eine neue Herausforderung für die zu entwickelnde und zu optimierende Materialverfolgung.

Gut aufgestellt für große Dimensionen

Ebenfalls eine Herausforderung ist die Größenordnung eines aktuellen Auftrages. Für ein Grobblechwalzwerk der chinesischen Laiwu Iron and Steel Company entwickelt Logotek Kransteuerungs- und Lagerverwaltungssystem unter Einbeziehung von 45 Kranen.

Bei Logotek, so scheint es, hat alles etwas größere Dimensionen: die Abmaße der Bleche, die Auftragssummen von mehreren hundert tausend Euro bis zu 2 Mio. Euro und die Projektlaufzeiten von mehreren Jahren und in mehreren Etappen. Um dem zu begegnen, ist ein gut aufeinander abgestimmtes Team erforderlich.

„Wir sind mit unseren Auftragsumfängen gewachsen“, so Ostheimer. Von anfangs zwei Mitarbeitern entwickelte sich das Unternehmen kontinuierlich weiter. „2006 kam dann der große Sprung. Trotz unserer fast 20 Mitarbeiter waren wir an der Schmerzgrenze der Auslastung angelangt.“

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