RFID Selbstklebender Bodentransponder von X-Ident für die Lagerlogistik

Redakteur: Volker Unruh

X-Ident Technology, Dürener Hersteller von RFID Etiketten und Tickets, hat einen selbstklebenden RFID-Bodentransponder entwickelt, der sowohl zur Navigation und Verfolgung von Flurförderzeugen als auch zur Lagerplatzbestimmung eingesetzt werden kann.

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Der Klebe-Transponder mit der Bezeichnung Floor-Tag wird im Gegensatz zu anderen Lösungen in diesem Bereich nicht mehr in den Boden eingelassen, sondern darauf appliziert, informiert X-Ident. Damit sei es im Bedarfsfall wieder ablösbar und könne jederzeit ausgetauscht werden, heißt es. Diese Vorgehensweise spare Zeit und Kosten.

RFID-Bodentransponder Floor-Tag haftet auf unterschiedlichsten Untergründen

Der Floor-Tag soll nach Angaben von X-Ident den hohen Belastungen beispielsweise durch schwere Fahrzeuge, extreme Temperaturen oder Feuchtigkeit problemlos standhalten. Der Klebstoff hafte sehr gut auf den unterschiedlichsten Untergründen und die eingesetzte Transpondertechnik sei so gewählt, dass auf nahezu allen Lagerböden hervorragende Reichweitenergebnisse erzielt werden können.

RFID ist aus der Lagerlogistik nicht mehr wegzudenken

Prinzipiell, so heißt es weiter, ist RFID aus der Lagerlogistik nicht mehr wegzudenken. Durch RFID-Tags geleitet, bewegen sich Gabelstapler heute zum Teil fahrerlos durch Gänge und transportieren Waren. Doch bislang mussten die Tags in den Boden eingelassen werden, um durch die harten Lagerumgebungen nicht zerstört zu werden. Der Nachteil dieser eingelassenen RFID-Tags besteht darin, dass der Lagerboden ausgefräst oder aufgebohrt werden muss, um den Tag zu integrieren oder auszutauschen. Dieses Verfahren ist äußerst zeit- und kostenintensiv und gerade in Lebensmittellagern aufgrund der hohen Hygienestandards nicht erwünscht, so X-Ident.

Der RFID-Tag ist unempfindlich gegenüber Schmutz

Der Floor-Tag wird nicht mehr eingelassen, sondern aufgeklebt. Schmutz, Öl, extreme Temperatur oder Feuchtigkeit sowie das Gewicht der Fahrzeuge machen dem nur etwa 0,7 mm flachen RFID-Tag angeblich nichts aus. Zu der elektronischen Erkennung kann zusätzlich eine visuelle Personalisierung auf dem Etikett vorgenommen werden, etwa in Form eines Barcodes oder einer farbigen Oberfläche.

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