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Bei einer V-Zurrung darf jedoch keinesfalls durch den Zurrpunkt auf der Ladefläche durchgeschlauft werden, sonst kann bei einem unsymmetrischen V der Absetzbehälter um das Doppelte der Außermittigkeit verrutschen, ohne von dem Zurrmittel gehalten zu werden. Das V muss aus zwei Einzelsträngen bestehen. Jeder dieser Einzelstränge muss über ein einzelnes Spannelement verfügen und jeweils im Zurrpunkt der Ladefläche befestigt sein.
Spezielle Zurrkette zur Sicherung von Absetzbehältern
RUD Ketten bietet spezielle Zurrketten zur Sicherung von Absetzbehältern an, die die Forderungen der DIN EN 12195-3 übertreffen. Diese Zurrketten verfügen über spezielle, ausfallsichere Anschlusselemente. Sie sind in der bewährten Güteklasse VIP 100 oder in der neuen Güteklasse ICE 120 erhältlich.
Die neue Güteklasse ICE 120 verfügt im Vergleich zu herkömmlichen Zurrketten über interessante Materialeigenschaften. Durch die enorm hohe Festigkeit des neuen, patentierten ICE-Materials gelang das erste Mal der durchgängige Nenndickensprung gegenüber Güteklasse 8. Beim Direktzurren ist eine ICE-Zurrkette, egal welcher Nenndicke, in der Lage, eine Güteklasse-8-Zurrkette der nächstgrößeren Nenndicke zu ersetzen — das bedeutet bis zu 45% Gewichtsersparnis.
Spannelemente und Verkürzungselemente verbessert
Spann-, Verbindungs- und Verkürzungselemente wurden bezüglich Gewicht und Funktionalität verbessert. Erwähnenswert ist der ICE-T Snappy, ein Spann- und Verkürzungselement in einem. Die integrierten Schnellverkürzer des ICE-T Snappy haben den Vorteil, dass sie nahezu keinen Totweg mehr aufweisen. Das heißt, der zusätzliche Spannweg, der üblicherweise durch das Einhängen eines Verkürzungshakens oder einer Verkürzungsklaue entsteht, entfällt.
Der Gefahr einer unzureichenden Verkürzung und eines damit verbundenen Wiederholens des Spann- und Verkürzungsvorgangs wird somit vorgebeugt. Die ICE-Zurrkette kann also blitzschnell und mit geringem Kraftaufwand verkürzt und gespannt werden.
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