Hochregallager Silo für den weltweit wachsenden Insulinbedarf
Ein Hochregallager der ganz besonderen Art entstand beim Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main. In dem fünfgassigen automatischen Lager mit Platz für insgesamt 15200 Ladeeinheiten bringt das weltweit drittgrößte Pharmaunternehmen Komponenten, Packmittel, teilgefertigte Ware und Fertigware auf CP1-Paletten unter.
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In vier der Gassen des Hochregallagers lagern die Güter bei Raumtemperatur, in der fünften Gasse werden die Waren gekühlt. In jedem Lagerfach stehen zwei Paletten, die beladen maximal 800 kg wiegen. Daraus ergibt sich eine Achsteilung in Längsrichtung von 3070 mm. Das Einlagern und Auslagern der Ladeeinheiten übernehmen automatische Regalbediengeräte.
Ungewöhnlich hohes Stahlregal ist Vorreiter in Sachen Silobauweise
Die Konstruktion und Realisierung des ungewöhnlich hohen Stahlregals in Silo-Bauweise wurde der Stuttgarter Kocher Regalbau GmbH übertragen, dem Vorreiter in Sachen Silobauweise von Hochregallagern.
Insulin-Pens für den weltweiten Markt
Das neue Hochregallager ist Bestandteil eines neuen Werks, das Ende 2007 mit einer Investitionssumme von insgesamt 150 Mio. Euro im Süden des Industrieparks fertiggestellt wurde, und zwar in unmittelbarer Nachbarschaft des Arzneimittel-Distributionszentrums von Sanofi-Aventis. In dem neuen Werk werden sogenannte Insulin-Pens für den weltweiten Markt gefertigt.
Sanofi reagiert auf die weltweit steigende Zahl an Diabetikern
Die Pens, die die Größe von Kugelschreibern haben, enthalten Zylinderampullen, die mit Insulin-Lösungen gefüllt sind. Sie erleichtern Diabetikern im Vergleich zu Spritzen die richtig dosierte Verabreichung des lebenswichtigen Hormons. Mit der Investition reagiert der Pharmahersteller auf die dramatisch steigende Zahl an Diabetikern weltweit und damit den wachsenden Bedarf an einfach anwendbaren Insulinen.
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