Fulfillment
Skalierbare Kapazitäten dank Sortierrobotik

Von Jens Müller 4 min Lesedauer

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Schwankungen der Nachfrage, saisonal bedingte Peakzeiten, Mangel an Arbeitskräften: E-Commerce-Unternehmen sehen sich mit mehr Herausforderungen konfrontiert. Die Automatisierung des Fulfillments auf der Basis von Robotics as a Service (RaaS) bietet Onlinehändlern eine Möglichkeit, diesen Herausforderungen zu begegnen.

Eine GRS-Installation bei GXO Logistics im italienischen Stradella: die erste Sortieranlage mit 3D-Robotertechnik in Europa.(Bild:  GRS)
Eine GRS-Installation bei GXO Logistics im italienischen Stradella: die erste Sortieranlage mit 3D-Robotertechnik in Europa.
(Bild: GRS)

Müssen E-Commerce-Unternehmer hellseherische Fähigkeiten haben? Nun, Onlinehändler müssen heute ihre Kapazitäten planen, um morgen über ein passendes Fulfillment zu verfügen, beispielsweise an einem Black Friday oder in der Vorweihnachtszeit. Doch Schwankungen der Nachfrage und der Mangel an Arbeitskräften erschweren immer öfter eine zuverlässige Kapazitätsplanung. In dieser Lage ist die Automatisierung des Fulfillments eine gute Möglichkeit, um den wachsenden Herausforderungen zu begegnen und die Effizienz und Produktivität des Unternehmens zu erhöhen.

Der Einstieg in die Automatisierung stellt für viele Unternehmen jedoch eine Hürde dar. Zu den Hindernissen, die der Einführung entgegenstehen, gehören hohe anfängliche Investitionskosten für den Kauf einer Robotiklösung. Nutzer müssen außerdem ein Team beschäftigen, das sich mit der Hard- und Software auskennt. Dabei profitieren große Unternehmen eher von Skaleneffekten und können leichter Spezialisten einstellen. Dagegen haben mittelgroße Unternehmen deutlich seltener vergleichbare Ressourcen und erfahrene Teams. Was können sie tun? Welche Möglichkeiten gibt es, um die hohen anfänglichen Kapitalkosten zu vermeiden und dennoch von den Vorteilen der Automatisierung zu profitieren?