Spannung vom Band VW-Tochter Skoda eröffnet Hightech-Batteriefabrik

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nach einem Jahr Bauzeit hat Skoda die neue Batteriefabrik am Hauptsitz Mlada Boleslav in Betrieb genommen. Das 200-Millionen-Euro-Projekt klotzt dabei richtig ran ...

Skoda hat sich das jetzt eröffnete Hightech-Batteriewerk in Mlada Boleslav deutlich über 200 Millionen Euro kosten lassen. Nun hat es seine Arbeit, die hoch automatisiert abläuft, aufgenommen ...(Bild:  Skoda)
Skoda hat sich das jetzt eröffnete Hightech-Batteriewerk in Mlada Boleslav deutlich über 200 Millionen Euro kosten lassen. Nun hat es seine Arbeit, die hoch automatisiert abläuft, aufgenommen ...
(Bild: Skoda)

Die VW-Tochter Skoda hat ein neues Montagewerk für Batteriesysteme eröffnet. In der Halle am Stammsitz in Mlada Boleslav werden nun Batteriesysteme für bis zu 335.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Fließband laufen, wie der Autobauer mitteilte. In den Ausbau der Batterieproduktion sind demnach auf etwa 55.000 Quadratmetern rund 205 Millionen Euro investiert worden. Das Werk mache Skoda zum größten Hersteller für Fahrzeug-Batteriesysteme im Konzern. Dort, heißt es weiter, kommt die „Cell to Pack“-Technik zum Einsatz, bei der die Zellen ohne einen sonst üblichen Zwischenschritt über ein Modul direkt in das Akkupaket integriert werden. Die Technik zeichnet sich nach Angaben von Skoda durch Langlebigkeit, vereinfachte Fertigung und damit Kosteneffizienz aus.

Pro Minute ist ein Batteriesystem fix und fertig montiert

Mit den neuen Batteriesystemen aus Mlada Boleslav sollen Modelle mehrerer Marken des Volkswagen-Konzerns versorgt werden. Die, wie betont wird, hohe Automatisierungsrate und der Einsatz von 131 Industrierobotern sorgen für eine Taktzeit pro Batteriesystem von nur 60 Sekunden. Skoda fertigt übrigens seit September 2019 Hochvolt-Batteriesysteme. Die Marke gilt dabei auch als wichtiges Zugpferd im zuletzt krisengeschüttelten Volkswagen-Konzern. Skoda lieferte im vorigen Jahr (erstmals seit 2019 wieder) über eine Million Fahrzeuge aus – davon waren über 20 Prozent Elektroautos oder Plug-in-Hybride, wie es heißt. Der Autohersteller plant auch noch in diesem Jahr die Premiere des neuen vollelektrischen City-SUV Epiq, der in Spanien gebaut werden soll, sowie des Flaggschiffs Peaq, das bis zu sieben Sitze bietet. Es gibt bekanntlich auch eine neue Batteriefabrik bei der Tochter Seat in Spanien (mit ähnlicher Kapazität). Doch dort werden laut VW vor allem die Kleinwagen versorgt, während Tschechien die Mittelklasse übernimmt.

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