Jetzt ist die Regierung dran!

Stahlindustrie begrüßt Inhalt des Koalitionsvertrages

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Ein erfreulich starkes Signal für Elektrostahlproduzenten

Ebenfalls positiv hervorzuheben sei die Aufnahme des Themas Stahlschrott in den Koalitionsvertrag. Diese Entscheidung unterstreiche nämlich die enorme Bedeutung des stählernen Sekundärrohstoffs und sei speziell für die mittelständischen Elektrostahlproduzenten ein starkes Signal. „Wichtig ist, dass die Versorgung mit dem unverzichtbaren Sekundärrohstoff sichergestellt wird – gerade was hochwertige Qualitäten angeht“, wie Rippel fordert. Dazu brauche es auf Brüsseler Ebene etwa die schnellstmögliche Einführung eines Monitorings, wie es im Critical-Raw-Material-Act bereits angedacht war.

Alles steht und fällt mit Deutschlands Infrastruktur

Ergänzend zu allen oben genannten positiven Aspekten des Koalitionsvertrages muss aber auch die Modernisierung Deutschlands entschlossen vorangetrieben werden, wie Rippel weiter ausführt. Das Sondervermögen könne dabei als echter Konjunkturimpuls wirken, um den Standort Deutschland entscheidend zu stärken. Aber nur dann, wenn die finanziellen Mittel auch fokussiert eingesetzt würden. Etwa zur Stärkung der heimischen Wirtschaft und mit Blick auf die Klimaziele. Rippel macht klar: „Ein nachhaltiges Infrastrukturprogramm, das bei emissionsarmen Grundstoffen ansetzt, kann zu einem echten Push für die ansässige Grundstoffindustrie und ihren Umbau zur Klimaneutralität werden – inklusive der meist mittelständischen Zulieferbetriebe.“ Die im Koalitionsvertrag beschriebenen Leitmärkte für emissionsarme Grundstoffe seien dafür ein wichtiger Baustein. Auch das im Koalitionspapier vorgesehene konkrete Pilotprojekt der Deutschen Bahn müsse zeitnah kommen. Und generell braucht es laut Rippels Meinung ein Vergaberecht, das Unsicherheiten nimmt und den Einsatz von emissionsreduzierten Grundstoffen verbindlich vorgibt. Jetzt ist die Regierung dran ...

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