Positive Tendenz Leichter Anstieg von Neubauten in deutschen Häfen

Quelle: Pressemitteilung von Logivest GmbH 2 min Lesedauer

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Das Neubauvolumen in deutschen Häfen hat im Jahr 2023 leicht zugenommen, laut aktueller Untersuchung der Logivest Gruppe. 5,8 Prozent des Neubauvolumens wurden innerhalb der Hafenflächen umgesetzt.

Das Neubauvolumen in Häfen ist von 3,3 Prozent (2022) auf 5,6 Prozent (2023) gestiegen.(Bild:  Yellow Boat - stock.adobe.com)
Das Neubauvolumen in Häfen ist von 3,3 Prozent (2022) auf 5,6 Prozent (2023) gestiegen.
(Bild: Yellow Boat - stock.adobe.com)

Die Neubauentwicklungen in deutschen See- und Binnenhäfen haben im Jahr 2023 leicht zugenommen.

Das Beratungsunternehmen Logivest hatte bereits 2022 eine Untersuchung der Neubauaktivitäten in deutschen Häfen durchgeführt. Das Ergebnis: Lediglich 1,2 Millionen Quadratmeter deutscher Logistikflächen befanden sich innerhalb deutscher Seen- und Binnenhäfen. Zwischen 2017 und 2021 sind deutschlandweit somit 4,6 Prozent der neuen Logistikflächen in See- und Binnenhäfen entständen.

„Auch wenn wir 2023 einen leichten Anstieg bei den Neubauprojekten in den Häfen verzeichnen, sprechen wir hier immer noch von einem massiven Flächenmangel", so Kuno Neumeier, CEO der Logivest-Gruppe. Analog zur nationalen Hafenstrategie müsse deshalb der gezielte Ausbau der hafenbezogenen Infrastruktur weiter vorangetrieben werden. Der Fokus potenzieller Grundstücksflächen in Hafennähe soll weiterhin auf der logistischen Nutzung liegen, meint Neumeier weiter.

In Bremerhaven könnten 70.000 Quadratmeter Fläche erschlossen werden

Ein erstes positives Zeichen bilde da der leichte Anstieg, zumal die Großprojekte 2023 von Neuausweisungen profitiert hätten. Unter anderem soll ein rund 70.000 Quadratmeter großes Projekt für A.P. Moeller Maersk auf einem Greenfield in Bremerhaven entstehen. „Natürlich gewinnen Brownfield-Revitalisierungen an Relevanz, das zeigen auch die Entwicklungen der letzten beiden Jahre“, sagt Neumeier. Aber gerade in Hafengebieten werde Fläche benötigt, um dem Bedarf gerecht zu werden und die Häfen wettbewerbsfähig zu gestalten, so Neumeier weiter.

Die wachsende Nachfrage nach Hafenflächen spiegele sich auch im Vorgehen der Projektentwickler und Investoren wider. Anders als der deutsche Logistikimmobilienmarkt 2023, der eher zurückhaltend agiert habe, seien laut Logivest in den Hafengebieten durchaus auch größere spekulative Entwicklungen zu beobachten.

Auch der Faktor Nachhaltigkeit scheint im Hafengebiet eine immer größere Rolle zu spielen. So werden laut Logivest die größeren Neubauprojekte nach neuesten Nachhaltigkeitsstandards und ESG-Richtlinien entwickelt und teils vollflächig mit Dach-Photovoltaikanlagen ausgestattet.

Bedingt auch durch die angebotene Infrastruktur, lag der Branchenfokus für hafennahe Flächen in den vergangen Jahren 2022 und 2023 vorrangig auf den Logistikdienstleistern. Die wiederum haben sich vor allem auf die etablierten Seehäfen wie Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Duisburg oder Wilhelmshafen konzentriert. „Die See- und Binnenhäfen sind für Deutschland als Exportnation ein ausschlaggebender Wirtschaftsfaktor, und die Trimodalität, also die Verzahnung von Straße, Schiene und Wasser, ein zentraler Baustein für eine nachhaltige und zukunftsfähige Logistik“, so Neumeier.

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