Mobile Datenerfassung
Studie: Technikprobleme kosten drei Stunden Arbeitszeit pro Woche

Von Sebastian Kuschel * 4 min Lesedauer

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Obwohl die Transport- und Logistikbranche (T&L) zunehmend von mobilen Technologien entlang der gesamten Lieferkette abhängig ist, kämpfen die Lieferfahrer und Lageristen der Unternehmen innerhalb der T&L-Industrie weiterhin mit erheblichen technischen Problemen. 39 Prozent der T&L-Mitarbeiter in Deutschland müssen aufgrund von technischen Problemen und Verzögerungen regelmäßig Überstunden machen.

Transport und Logistik wird oft nur mit Verkehr gleichgesetzt. Dabei steckt so viel Potenzial in der Intralogistik, beispielsweise bei technischen Problemen mit mobilen Geräten – sowohl auf großer Fahrt als auch im Lager und auf dem Werkshof.(Bild:  iStock; Milos-Muller)
Transport und Logistik wird oft nur mit Verkehr gleichgesetzt. Dabei steckt so viel Potenzial in der Intralogistik, beispielsweise bei technischen Problemen mit mobilen Geräten – sowohl auf großer Fahrt als auch im Lager und auf dem Werkshof.
(Bild: iStock; Milos-Muller)

So zeigt die neue Studie „Digitale Innovationen. Was die Transport- und Logistikbranche jetzt braucht“ von Soti, dass 75 Prozent der befragten Transport-und-Logistik-(T&L-)Mitarbeiter in Deutschland täglich private Smartphones für die Arbeit nutzen und im Durchschnitt etwa drei Stunden pro Mitarbeiter und Woche durch technische Probleme oder Geräte- und Netzwerkausfälle verloren gehen, was zu merklichen Verzögerungen bei der Auslieferung führt.

Diese Ineffizienz belastet die Unternehmensbilanz und beeinflusst auch die Mitarbeitermoral und Kundenzufriedenheit negativ. Im Vergleich zu Umfrageergebnissen aus dem Jahr 2021 bestätigt die neueste Studie von Soti einen Rückgang von gerade einmal einer halben Stunde Ausfallzeit pro Woche und Mitarbeiter. Dies zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren auf technologisch-organisatorischer Seite nur geringe Fortschritte erzielt werden konnten.