Kranbau-Unternehmen Teichmann übernimmt insolvente Brunnhuber-Gruppe

Redakteur: Volker Unruh

Die Essener Ralf Teichmann GmbH hat zum 1. November 2009 die insolventen Unternehmen Brunnhuber Krantechnik GmbH sowie Brunnhuber Service in Augsburg und Berlin mit allen Produktionsstandorten übernommen. Wie das Essener Unternehmen mitteilt, erfolgt die Übernahme durch einen „Asset-Deal“ von Ralf Teichmann, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Ralf Teichmann GmbH und der Servicefirma Krantechnik Ost.

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Die neugegründete Brunnhuber Krane GmbH mit Sitz in Augsburg und Produktionsstätten in Augsburg und Berlin soll die über 100-jährige Tradition des erfolgreichen Anbieters von Portalkranen sowie Brückenlaufkranen und Containerkranen sowie Sonderkranen für Produktion und Fertigung fortführen, heißt es. Das Insolvenzverfahren über die Brunnhuber-Unternehmen war Anfang Juni 2009 eröffnet worden.

Spezialist für Kraftwerkskrane

Brunnhuber hat sich in den letzten Jahrzehnten zum Marktführer für Kraftwerkskrane entwickelt und zum Beispiel das weltgrößte Kernkraftwerk im finnischen Olkiluoto mit Kranen bestückt. Dabei wurde unter anderem auch der bisher größte gefertigte Maschinenhauskran mit einer Traglast von 500/32 t und einer Spannweite von 46,3 m realisiert.

Die Angebotspalette umfasst aber auch Krane für Stahlwerke, Magnetkrane, Automatikkrane, Gießereikrane, Konsolkrane, Portalkrane für Lagerplatz- und Sondereinsätze sowie Lasttraversen und Spezialgreifer.

Weiterhin wurden erfolgreich Containerportalkrane für Inlandsterminals hergestellt.

Kontinuität bei Planung, Konstruktion und Fertigung

Mit der Übernahme fast des gesamten Stammpersonals habe eine Kontinuität bei Planung, Konstruktion und Fertigung auf dem Brunnhuber-Niveau mit dem Attribut „Made in Germany“ gesichert werden können, heißt es.

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