Stuttgarter Stahlquelle Thyssenkrupp Materials Processing investiert am Standort Stuttgart

Quelle: Thyssenkrupp Materials Services 2 min Lesedauer

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Einen niedrigen 2-stelligen Millionenbetrag will Thyssenkrupp Materials Processing Europe für die Digitalisierung und den Ausbau des Standorts Stuttgart in die Hand nehmen.

Thyssenkrupp Materials Processing modernisiert und erweitert seinen Standort Stuttgart. Dafür sollen einige Millionen ausgegeben werden. Auch in Sachen Digitalisierung ist man bei dem Vorhaben sehr aktiv.(Bild:  Thyssenkrupp Materials Services)
Thyssenkrupp Materials Processing modernisiert und erweitert seinen Standort Stuttgart. Dafür sollen einige Millionen ausgegeben werden. Auch in Sachen Digitalisierung ist man bei dem Vorhaben sehr aktiv.
(Bild: Thyssenkrupp Materials Services)

Am Standort Stuttgart plant das Thyssenkrupp-Unternehmen die Installation zweier neuer Anlagen sowie den Bau einer neuen, rund 2.000 Quadratmeter messenden Halle. So will man die Produktions-, Verpackungs- und Lagerkapazitäten vergrößern sowie das Geschäft digital optimieren. Kürzlich haben schon die Bauarbeiten und die Vorbereitungen für den Aufbau der neuen Spalt- und Verpackungsanlagen begonnen, wie man erfährt. Die Inbetriebnahme der neuen Spaltanlage ist für September 2025 geplant. Mit der neuen Anlage steige die Werkskapazität auf 350.000 Tonnen pro Jahr. Die Anlage des Unternehmens Tilgert ermögliche ein umfassendes Anarbeitungsspektrum im Dickenbereich von 0,2 bis 5,0 Millimeter. Außer herkömmlichem Walzstahl kann damit unter anderem auch Elektroband verarbeitet werden, heißt es. Als unverzichtbare Komponente für den Bau von Elektromotoren, Transformatoren und Generatoren sei Elektroband schließlich wichtig für eine klimaneutrale Produktion und/oder eine unabhängigere Energieversorgung. Im Frühjahr will man im Zuge der Erweiterung auch eine neue Hochleistungs-Verpackungsanlage von Promec installieren, die auch schwere Produkte verarbeiten kann, wie Thyssenkrupp Materials Processing anmerkt.

Ein Schwesterunternehmen hilft bei der Digitalisierung

Außer der Ergänzung durch die oben genannten Anlagen ist auch die digitale Vernetzung des Standorts ein wichtiger Bestandteil der Investitionen, heißt es. Durch den Einsatz einer vollautomatisierten, digitalen Rüst- und Produktionsprozessüberwachung oder einem Messerbau-Roboter verspricht sich das Unternehmen zum Beispiel, einzelne Produktionsschritte zu beschleunigen, um diese noch besser aufeinander abstimmen zu können. Dazu habe das Schwesterunternehmen Thyssenkrupp Materials IoT eine zentrale digitale Infrastruktur aufgebaut, die von der Lieferkette bis zur Anlage alle Prozessschritte koordinieren könne. Es handelt sich dabei um eine Plattform für das Industrial Internet of Things (IIoT) und ein MES (Manufacturing Execution System) mit dem Namen „toii“. Letzteres ermögliche die digitale Kommunikation zwischen Maschinen, Anlagen, Drittsystemen sowie mit Produktionsmitarbeitern. Das System nutzt die gewonnenen Daten, um etwa die Produktivität in der Fertigung zu erhöhen, wobei gleichzeitig Ressourcen und Kosten gespart werden, wie man betont. Schließlich will das Unternehmen bis 2030 klimaneutral sein. Das System „toii“ sei bereits seit einigen Jahren in produzierenden Unternehmen auch außerhalb des Thyssenkrupp-Konzerns erfolgreich im Einsatz.

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