Gabelstapler Transportfahrzeuge für schlanke Prozesse in der Produktionslogistik

Redakteur: Volker Unruh

Linde Material Handling setzt den Schwerpunkt des Logimat-Auftritts auf schlanke Prozesse in der Produktionslogistik. Zusammen mit seinen Vertriebspartnern Schöler Fördertechnik und Hofmann Fördertechnik zeigt Linde auf dem Messestand Produkte, mit denen der Materialfluss in Fertigung und Montage schneller, transparenter und effizienter organisiert werden kann.

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Zu diesen Produkten zählt unter anderem der Linde-Logistikzug, der aus einem Schlepper mit 3 oder 5 t Zugkraft und vier Anhängern besteht. Die Anhänger sind mit einer Hubvorrichtung ausgestattet, mit der die üblicherweise aus einem Stahlrahmen und vier Rollen bestehenden Materialwagen seitlich aufgenommen werden können.

Sicherstellung eines fehlerfreien Materialflusses

Über eine Deichsel vorne und eine Anhängerkupplung hinten lassen sich die einzelnen Anhänger aneinanderkoppeln. Die zentrale Aufgabe des Logistikzuges ist laut Linde die Sicherstellung eines kontinuierlichen, gleichmäßigen und insbesondere fehlerfreien Materialflusses zwischen Beschaffung und Verbrauch: In einem getakteten Routenverkehr werden vorgegebene Materialmengen an definierten Be- und Entladepunkten entlang der Rundtour bereitgestellt.

Aufgrund der möglichen hohen Transportvolumina pro Logistikzug lässt sich die Materialversorgung mit wenigen Fahrten abdecken. Dadurch, so heißt es, würden nicht nur Kosten, sondern auch Unfallgefahren sinken und der Materialfluss insgesamt werde beruhigt. Gleichzeitig sollen sich Schwankungen bei der Materialbereitstellung glätten lassen.

Nächste Evolutionsstufe des Supermarktprinzips

Der Logistikzug treffe damit die Anforderungen der Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Fertigung und wird daher als die nächste Evolutionsstufe des Supermarktprinzips angesehen. Bei diesem Prinzip wird das benötigte Material in als Supermarkt fungierenden Lagern soweit wie möglich vorkommissioniert.

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