Sicherheits-Lichtvorhang Vereinfachte Zugangsabsicherung in der Lager- und Fördertechnik bei erhöhter Prozesssicherheit

Redakteur: Volker Unruh

Der Sicherheits-Lichtvorhang C4000 Palletizer Advanced von Sick soll neue Möglichkeiten bei der Zugangsabsicherung in der Lager- und Fördertechnik eröffnen. Kompakt in den Abmessungen und kostengünstig in Installation und Betrieb, soll der Lichtvorhang laut Sick nicht nur hohe Sicherheitsansprüche bei der Erkennung und Unterscheidung von Objekten und Personen erfüllen, sondern auch wirtschaftlich sein.

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Wie es heißt, lässt sich das Lichtvorhang-System einfach planen und installieren; im Betrieb soll es auch mit widrigen Randbedingungen fertig werden und so eine Anlagenverfügbarkeit ermöglichen.

Mensch-Material-Unterscheidung beim Lichtvorhang ohne zusätzliche Muting-Komponenten

Der Sicherheits-Lichtvorhang C4000 Palletizer Advanced ist Bestandteil des Entry-Exit-Portfolios von Sick, das mit unterschiedlichen sensor- und applikationstechnischen Ansätzen für die sicherheitsgerichtete Überwachung automatisierter Materialflusssysteme sorgt.

Sicherheitstechnisch erfüllt die aus Sender und Empfänger bestehende, berührungslos wirkende Schutzeinrichtung die Anforderungen des Performance Level “e” nach EN ISO 13849 sowie IEC 61508 SIL3.

Zwei Besonderheiten des Lichtvorhangs hebt Sick für dein Einsatz in der Lager- und Fördertechnik besonders hervor: Die Möglichkeit der Mensch-Material-Unterscheidung ohne zusätzliche Muting-Komponenten und die Toleranz der Objekterkennung bei unterschiedlichen Erfassungssituationen, wie Palettenbeladungen oder in das Überwachungsfeld ragende Umreifungsbänder oder Folienreste.

Mustererkennung als Funktionsprinzip des Lichtvorhangs

Objekte werden von Lichtvorhängen erfasst, indem sie einen oder mehrere Lichtstrahlen unterbrechen. Anders als bei herkömmlichen Systemen werden beim C4000 Palletizer Advanced zudem die Position und die Anzahl der unterbrochenen Strahlen mittels der selbstlernenden, dynamischen Ausblendungsfunktion zur Mustererkennung genutzt.

Mit diesem patentierten Verfahren sollen laut Sick durch das sicherheitsgerichtete Ansprechen der einzelnen Lichtstrahlen Muster und Größen erkannt und überwacht werden.

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