Nachhaltigere Logistik Versandhändler Otto setzt ab sofort nur Taschen von Wildplastic ein

Quelle: Otto 2 min Lesedauer

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Wildplastic stellt Müllbeutel, Versandtaschen und Granulat aus „wildem Plastik“ her, das aus der Umwelt gesammelt wurde, was weltweit geschieht, heißt es. Das überzeugte auch Otto.

Der Versandhändler Otto geht mit Wildplastic nachhaltigere Transportwege (v.l.): Tobias Gruber (Head of Sustainability, Otto), Karla Jabben (Sustainability Managerin, Otto), Christian Sigmund (CEO, Wildplastic) und Stella Frank (Projektmanagerin, Wildplastic).(Bild:  Otto)
Der Versandhändler Otto geht mit Wildplastic nachhaltigere Transportwege (v.l.): Tobias Gruber (Head of Sustainability, Otto), Karla Jabben (Sustainability Managerin, Otto), Christian Sigmund (CEO, Wildplastic) und Stella Frank (Projektmanagerin, Wildplastic).
(Bild: Otto)

Die Versandtaschen, die Otto jetzt von Wildplastic bezieht, bestehen zu mindestens 80 Prozent aus Kunststoffen, die aus der Umwelt stammen und in den Recyclingkreislauf zurückgeführt wurden. Das geschieht etwa in Ländern, die keine ausreichende Abfallwirtschaft haben. Wildplastic arbeitet dabei mit lokalen Organisationen in Ländern wie Indien, Indonesien, Thailand oder dem Senegal zusammen. Damit machen beide Unternehmen gemeinsame Sache für eine weniger belastete Umwelt.

Über 300 Tonnen Kunststoffabfall zurückgeholt

Auf der Suche nach einer neuen und nachhaltigen Verpackungsmöglichkeit wurde Otto aber bereits 2019 auf Wildplastic aufmerksam. Nach vielen Gesprächen, Materialtests, Design Sprints und einer Pilotphase begann die offizielle Partnerschaft dann im Herbst 2021. Das Besondere an der Zusammenarbeit mit Otto sei, dass man die Prozesse gemeinsam skaliert habe. In den letzten Jahren konnten Wildplastic und Otto dann auch über 300 Tonnen Kunststoff aus der Umwelt in den Materialkreislauf zurückholen. Das habe rund 740 Tonnen CO2 eingespart.

Als größter deutscher Onlineshop trage Otto nicht zuletzt eine Verantwortung, den Verpackungsmüll zu reduzieren. Mit Produkten wie jenen von Wildplastic nehme man diese Verantwortung wahr. Diese Zusammenarbeit ist für Wildplastic, wie betont wird, ein großartiges Beispiel, wie Innovation und Nachhaltigkeit effektiv zusammenwirken. Darüber hinaus kann man die Müllbeutel von Wildplastic auch bei Otto kaufen.

Bessere Arbeitsbedingungen in den Sammelländern

Doch bei aller Nachhaltigkeit dürfe man dabei die soziale Wirkung nicht vergessen. Denn die Umstellung auf 100 Prozent Wildplastic hat nach Aussage der Partner auch zur Folge, dass informelle Sammelorganisationen auf der ganzen Welt in ihrer wichtigen Arbeit gestärkt werden. Die Zusammenarbeit mit Otto hat deshalb inzwischen fast 7.000 Tage mit besseren Arbeitsbedingungen für die Sammler gebracht.

Die Umstellung des Materials der Otto-Versandtaschen auf Wildplastic sei aber erst der Anfang. Das gemeinsame Ziel, dass alle Versandtaschen von Otto aus wildem Plastik bestehen, hat man nämlich erreicht. Jetzt will man den nächsten Meilenstein knacken – nichts weniger als die 1-Million-Kilogramm-Marke.

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