Selbstverplanung
Von einem Praxisimpuls zum zukunftsfähigen Branchenmodell

Von Josef Jäger-Gammel und Aileen Matysiak * 6 min Lesedauer

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Die Zusammenarbeit von Hermes Fulfilment und dem Workforce-Management-Anbieter Atoss ist Teil eines über mehrere Jahre hinweg konsequent verfolgten Transformationsprozesses. Seit Langem treibt Hermes Fulfilment die Digitalisierung und Optimierung seiner Personaleinsatzplanung voran, insbesondere durch die Ablösung manueller Excel- und Access-Lösungen zugunsten digitaler Lösungen.

Am Hermes-Standort Haldensleben (Sachsen-Anhalt) wird die digitale Selbstverplanung eingeführt. Teams nehmen dort ihre Personaleinsatzplanung (im Rahmen von Vorgaben) in die eigene Hand.(Bild:  Hermes)
Am Hermes-Standort Haldensleben (Sachsen-Anhalt) wird die digitale Selbstverplanung eingeführt. Teams nehmen dort ihre Personaleinsatzplanung (im Rahmen von Vorgaben) in die eigene Hand.
(Bild: Hermes)

Aufbauend auf diesen strukturellen und technologischen Veränderungen wird nun in einem Pilotprojekt am Standort Hamburger Straße in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) ein weiterer Schritt angegangen: die Einführung einer digitalen Selbstverplanung. Gemeint ist damit ein Prozess, bei dem die Teams im Rahmen von Vorgaben die operative Personaleinsatzplanung eigenverantwortlich vornehmen.

Mit der Pilotierung der Selbstverplanung rückt bei Hermes Fulfilment ein neues Verständnis von Arbeitszeitgestaltung in den Fokus: Prozesse werden nicht nur digitalisiert, sondern auch demokratisiert, um unternehmerische Verantwortung und Mitarbeiterorientierung in Einklang zu bringen. Der Ansatz zeigt, wie Technologie, Kulturwandel und strukturelle Veränderungen ineinandergreifen, um betriebliche Resilienz, Flexibilität und Mitarbeiterbindung gleichzeitig zu stärken.