Flurförderzeuge
Wasserstoffbetankung sorgt für Produktivität

Von Jose Luis Crespo 4 min Lesedauer

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Wasserstoff-Brennstoffzellen werden in der Intralogistik bereits in vielen Branchen eingesetzt. Sie kombinieren Wasserstoff und Sauerstoff, um in einem elektrochemischen Prozess Strom zu erzeugen, wobei Wasser und Wärme als Nebenprodukte entstehen. Brennstoffzellen arbeiten ununterbrochen, sofern Brennstoff, zum Beispiel in Form von Wasserstoff, zugeführt wird.

Wasserstoffbetankte Flurförderzeuge stehen für gesteigerte Produktivität und besseren Umweltschutz. Sie haben sich inzwischen auch unter schwierigen Bedingungen bewährt.(Bild:  Philip Kresge Photography)
Wasserstoffbetankte Flurförderzeuge stehen für gesteigerte Produktivität und besseren Umweltschutz. Sie haben sich inzwischen auch unter schwierigen Bedingungen bewährt.
(Bild: Philip Kresge Photography)

In der Intralogistik werden hierfür zunehmend Protonenaustauschmembran- oder Polymerelektrolytmembran-(PEM-)Brennstoffzellen eingesetzt. Diese benötigen eine niedrige Betriebstemperatur, was sie unter anderem für den Einsatz in Flurförderzeugen sinnvoll macht. Wasserstoffbetankte Flurförderzeuge mit PEM-Brennstoffzellen können den Materialtransport in Lagerhallen, Distributionszentren und Produktionsstätten im Bereich der E-Mobility-Brennstoffzellen-Anwendungen gewinnbringend unterstützen. Im Folgenden werden die Vorteile von Wasserstoff-Brennstoffzellen und wasserstoffbetankten Flurförderzeugen in der Intralogistik beleuchtet.

Robust und verlässlich – auch unter extremen Bedingungen

Wasserstoff-Brennstoffzellen haben sich unter schwierigen Bedingungen bewährt. Auch bei Wetterextremen wie Wirbelstürmen inmitten massiver regionaler Netzschäden liefern Wasserstoff-Brennstoffzellen autark und zuverlässig Strom und halten sogar Temperaturen unter dem Gefrierpunkt stand. Im Gegensatz zu Batterien, deren Energiekapazität mit sinkenden Temperaturen abnimmt und schließlich ganz verschwindet, arbeiten Wasserstoff-Brennstoffzellen auch in Tiefkühllagern bei Temperaturen bis zu minus 30 Grad Celsius zuverlässig. Durch den Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen entfallen folglich unnötige, temperaturbedingte Ausfall- und zusätzliche Ladezeiten sowie entsprechende Produktionsverluste. Das Tiefkühllager- und Logistikunternehmen Freezpak konnte so während einer 9-Stunden-Schicht 40 Prozent mehr Volumen bewegen.