Anbieter zum Thema
Falkenhahn zufolge fehlte ein durchgängiges Konzept: Jeder Beteiligte, ob Verlader, Spediteur oder Empfänger, betrachte ausschließlich die eigene Situation und vergesse meist die anderen Partner, die jedoch mitspielen müssten, damit der Weiterverkauf funktioniere. Die Speditionsverbände hätten bislang keine Antworten gefunden auf Fragen wie: Wie kann ich als Verlader meinen Kunden, sprich den Empfänger der Paletten, davon überzeugen, die Paletten an- und weiterzuverkaufen? Oder: Wer trägt die Kosten für den Verschleiß der Paletten?
Umstiegs-Pioniere sind zufrieden mit der Wirtschaftlichkeit
Die Antworten auf diese Fragen hätten sich nun in der zweijährigen Praxis und „Pionierphase“ des Weiterverkaufs quasi wie von selbst ergeben. Insgesamt haben, so die Falkenhahn AG, mittlerweile rund 200 namhafte Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen den Umstieg auf den Weiterverkauf gewagt und diesen Schritt bislang nicht bereut. Ganz im Gegenteil: Eine aktuelle Erhebung und Auswertung der Kundendaten hätte gezeigt, dass der Weiterverkauf der Palette wesentlich wirtschaftlicher sei und sich in gut 90% der Fälle für den Verlader rechne.
Einsparungen im hohen sechsstelligen Bereich seien dabei keine Seltenheit. Selbst die Empfänger (Handelsunternehmen) könnten hierbei noch Geld sparen. Und die Speditionen, die bisher den größten Kostenblock zu tragen hatten, blieben bei dieser Vorgehensweise ganz außen vor, da sie nur noch in der reinen Rolle des Transporteurs der Produkte seien.
(ID:343254)