Kontraktlogistik
Wie die Klimarisikoanalyse Standorte resilienter macht

Von Dr. Albert Hans Baur 4 min Lesedauer

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Extremwetter werden häufiger, Temperaturen steigen und Wasser wird knapper. Was bedeutet das für die Standortwahl von Logistikunternehmen und wie bereiten diese Unternehmen bestehende Standorte auf mögliche Risiken vor, damit Lieferketten und Wirtschaftlichkeit stabil bleiben?

Für alle von Loxxess untersuchten wichtigen Standorte wurden 28 Klimavariablen betrachtet und die möglichen kurz-, mittel- und langfristigen Klimarisiken ermittelt.(Bild:  Jan Greune)
Für alle von Loxxess untersuchten wichtigen Standorte wurden 28 Klimavariablen betrachtet und die möglichen kurz-, mittel- und langfristigen Klimarisiken ermittelt.
(Bild: Jan Greune)

Klimarisiken werden für europäische Unternehmen direkter und geschäftsrelevanter. Und wir reden hier nicht nur von möglichen Katastrophen mit nationaler Tragweite. Beispielsweise brannten im Juli/August 2026 im Mannheimer Industriehafen 30 Hektar Feld und Grünfläche, wie der SWR für die Tagesschau berichtete. Die Zufahrtsstraßen zum Industriehafen waren gesperrt und der Verkehr kam zum Erliegen. Industriestandorte konnten nicht angefahren werden. Mitverantwortlich sind die langanhaltende Trockenheit und Hitze in Deutschland im Sommer 2026.

Nicht nur deshalb sollten heute im Grunde alle Unternehmen mögliche Klimarisiken für ihre Standorte systematisch identifizieren, bewerten und sie mit anderen Unternehmensrisiken vergleichen. So lassen sich anschließend fundiertere Entscheidungen über Investitionen für die Resilienz des eigenen Geschäfts eruieren.