Lieferkettensicherheit Zeigt an, wenn’s zu warm geworden ist

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Kager bringt eine weitere Gruppe irreversibler Temperaturindikatoren auf den Markt. Die selbstklebenden Messstreifen kommen in Lieferketten zum Einsatz, in denen gekühlte oder wärmesensible Rohstoffe, Halbzeuge oder Fertigprodukte keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden dürfen.

Temperaturindikatoren vom Typ „WarmMark“ wie hier als Dreifeldervariante dienen dem Temperatur-Monitoring von Kühlketten.(Bild:  Kiefer Industriefotografie)
Temperaturindikatoren vom Typ „WarmMark“ wie hier als Dreifeldervariante dienen dem Temperatur-Monitoring von Kühlketten.
(Bild: Kiefer Industriefotografie)

Immer schön cool bleiben – so hätte man den Beitrag auch überschreiben können. Medikamente, Heilmittel, aber auch Lebensmittel, Chemikalien und viele Rohstoffe werden häufig in gekühlten Lieferketten transportiert. Und sie dürfen dabei keinen hohen Temperaturen ausgesetzt werden, um nicht zu verderben. Damit das ausgeschlossen werden kann, hat Kager Industrieprodukte sein Sortiment an selbstklebenden Messstreifen zur Grenzwertüberwachung erweitert. Die „WarmMark“-Messstreifen lassen sich quasi unverlierbar auf Produkten oder ihren Verpackungen anbringen, verfügen über irreversible Ein- oder Mehrfeldanzeigen und stehen derzeit für 20 unterschiedliche Grenzwertszenarien zur Verfügung.

Verschiedenste Varianten sind zu haben

Der Messstreifen in seiner einfachsten Ausführung besitzt eine einteilige Anzeige, die eine acht-, zwölf- oder 48-stündige Überschreitung der 8-, 25- oder 26-Grad-Celsius-Marke visualisiert. Drei Felder besitzen Indikatoren, die je nach Variante neun verschiedene Grenzwerte (von -18 bis 37 Grad Celsius) über jeweils drei verschiedene Zeitabschnitte überwachen können. Der „WarmMark“-Streifen für den Grenzwert 10 Grad Celsius beispielsweise löst drei Mal aus: Das erste Mal nach zwei Stunden, dann nach zwölf Stunden und ein letztes Mal nach 48 Stunden. Im Extremfall zeigen unterschiedlich großen Anzeigepunkte dann eine irreversible Rotfärbung.

Die „WarmMark“-Temperaturindikatoren werden einfach auf die zu überwachenden Produkte oder ihre Verpackung aufgeklebt.(Bild:  Kager)
Die „WarmMark“-Temperaturindikatoren werden einfach auf die zu überwachenden Produkte oder ihre Verpackung aufgeklebt.
(Bild: Kager)

Qualitätssicherungs-(QS-)Beauftrage oder Warenkontrolleure können auf diese Weise also die Dauer einer kritischen Überschreitung des Temperaturwerts ablesen und entscheiden, ob diese bezüglich der empfangenen Ware noch tolerabel ist oder nicht.

Kühlkettenüberwachung bis zu 168 Stunden

Über den Einfeld- und den Dreifelder-Messstreifen hinaus offeriert Kager den „WarmMark“ auch in einer Zweifeld-Variante sowie in einer Miniausführung und einer Langzeitversion, die eine Kühlkette über bis zu 168 Stunden überwacht und bei bis zu fünf unterschiedlichen Zeiten auslösen kann. Ein solcher „Langläufer“ eignet sich, wie es heißt, beispielsweise für die Auszeichnung von Waren, die über mehrere Tage unterwegs sind.

Im Gegensatz zur Installation mitreisender Messgeräte oder störanfälliger Drahtlossysteme ist der Einsatz dieser selbstklebenden Indikatoren nach Angaben von Kager eine einfache, zuverlässige und kostengünstige Methode des Temperatur-Monitorings für Kühlketten. Dabei könne die systematische Verwendung des „WarmMarks“ in der Logistik nicht nur der kontinuierlichen Qualitätssicherung dienen, sondern auch Hinweise darauf geben, dass die Verpackung optimiert oder die Wahl des Transportdienstleister überdacht werden sollte.

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