Licht in Friedrichshafen ZF sieht gute Chance für relativ rasche Erholung

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Krisen, massive Stellenstreichungen und Milliardenverluste kennzeichneten die Geschäfte bei ZF. Nun sieht man Land am Bodensee ...

Die ZF-Spitze sieht sich auf einem guten und vor allem stabilen Weg, die Dellen der Krisenjahre wieder auszubeulen. Nur darf man jetzt diesen Kurs nicht verlassen ...(Bild:  ZF)
Die ZF-Spitze sieht sich auf einem guten und vor allem stabilen Weg, die Dellen der Krisenjahre wieder auszubeulen. Nur darf man jetzt diesen Kurs nicht verlassen ...
(Bild: ZF)

Nach Krisenjahren, Tausenden gestrichener Stellen und einem neuerlichen Milliardenverlust in 2025 (-2,1 Milliarden jetzt insgesamt) sieht sich der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen auf dem Weg zu besseren Zeiten, wie es heißt. Zwar würden in den nächsten knapp zwei Jahren noch einmal schwierige Zeiten auf den Automobilzulieferer zukommen, so Vorstandschef Mathias Miedreich. Und wenn man den jetzt eingeschlagenen Kurs diszipliniert weiterfährt, wird es Anfang 2028 soweit sein, dass die harten Zeiten ein Ende haben, kommentiert der ZF-Entscheider. Man müsse aber auch damit aufhören, zu viele Dinge gleichzeitig zu machen. ZF will laut Miedreich künftig wieder in erster Linie ein Automobilzulieferer mit großer Expertise in Antriebsstrang und Chassis sein.

Mehr Cashflow soll bei Schuldentilgung helfen

Auch will man sich stark auf den Schuldenabbau (netto 10,2 Milliarden Euro) und damit auf die Generierung von mehr Cashflow stürzen. Mit einer Dividende könnten die kommunalen Eigner von ZF im kommenden Jahr deshalb noch nicht rechen. Erst wenn sich die finanzielle Stabilität bei ZF verbessert hat und die Schulden zurückgeführt worden sind, kann man wieder zu einer Dividendenmaschine werden, sagt Miedreich. Auch Chancen im Rüstungssektor will man ergreifen, aber das nur mehr oder weniger nebenbei, denn das Thema trage sowieso nur rund ein Prozent zum ZF-Gesamtumsatz bei.

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