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Strenge grenzübergreifende Qualitätskontrolle durch EPAL
Selbstverständlich erfordert ein so weit verbreiteter genormter Ladungsträger mit einer Traglast von 1500 kg eine strenge Qualitätskontrolle. Aus diesem Grund übertrug die Deutsche Bahn AG Mitte der siebziger Jahre ihre Zeichenrechte an den EUR-Holzflach- und Gitterboxpaletten (DB, RAL-RG 993, EUR und EPAL im Oval) der „Gütegemeinschaft Paletten“ und 1994 dem Europäischen Dachverband, der European Pallet Association e.V. (EPAL) zur Qualitätssicherung. Die Bau- und Reparaturnormen werden bis heute von der UIC bereit gestellt und aktualisiert.
Die EPAL und ihre nationalen Vertretungen — in Deutschland die Gütegemeinschaft Paletten e.V. — sorgen in Zusammenarbeit mit der Lademittelabteilung der DB Intermodal Service GmbH in Mainz für die Grenzen übergreifende Kontrolle der EUR-Palettengüte. EUR-Paletten dürfen nur durch autorisierte Mitgliedsbetriebe hergestellt und repariert werden.
Die Kontrolle der Herstellungs- und Reparaturqualität erfolgt in Deutschland beispielsweise durch die Société Générale de Surveillance Holding (SGS), eine weltweit unabhängige Prüfgesellschaft, die unangemeldet Stichproben durchführt. So sei es bis heute gelungen, die Qualität der EUR-Flachpalette auf dem Niveau zu sichern, das von den Anwendern gefordert wird, wie es heißt.
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