Fahrerlose Transportsysteme ACD Elektronik kommt mit mobiler, kabelloser Bedieneinheit

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Stationäre oder kabelgebundene Bediensysteme für fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) haben Nachteile gegenüber mobilen, kabellosen Systemen. ACD Elektronik bietet jetzt mit dem TÜV-zertifizierten „M2Smart-HMI“-Bediensystem eine touchbasierte, mobile Variante auch für die sichere Bedienung von FTF an.

Zur sicheren, flexiblen Bedienung industrieller Anlagen und Maschinen mit entsprechenden Sicherheitskomponenten ausgestattet (zum Beispiel mit Not-Halt im Bild und Zustimmtaste auf der Geräterückseite): das „M2Smart HM10“.(Bild:  ACD Elektronik)
Zur sicheren, flexiblen Bedienung industrieller Anlagen und Maschinen mit entsprechenden Sicherheitskomponenten ausgestattet (zum Beispiel mit Not-Halt im Bild und Zustimmtaste auf der Geräterückseite): das „M2Smart HM10“.
(Bild: ACD Elektronik)

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) mit zahlreichen fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) sind inzwischen Standard in der Lager- und Produktionslogistik. Noch kein Standard ist ihre kabellose Bedienung: Bisher werden sie zur Mensch-Maschine-Kommunikation weitestgehend mit stationären, kabelgebundenen Bediensystemen gesteuert. Dem will ACD Elektronik jetzt mit dem neuen, TÜV-zertifizierten Bediensystem „M2Smart-HMI“ begegnen. Wie der Anbieter erklärt, bietet die Neuerung im Gegensatz zu herkömmlichen Bedienmethoden mit Bedienknöpfen am Fahrzeug oder kabelgebundenen Fernsteuerungen wesentliche Vorteile. Durch die Verwendung eines kabellosen Human-Machine-Interface (HMI) kann die Arbeit mit jedem beliebigen FTF aus einer Flotte schnell und unkompliziert aufgenommen werden.

Ein Gerät steuert komplette Flotte

Vor allem in weitläufigen Fertigungshallen und dynamischen Lagerumgebungen spare ein mobiles HMI erheblich Zeit und verhindere kostspielige Verzögerungen, wie es heißt. Insbesondere bei Problemmeldungen oder Störungen könne sich der zuständige Mitarbeiter mit dem „M2Smart HMI“ schnell zu dem entsprechenden Fahrzeug begeben, die Situation direkt vor Ort evaluieren und im besten Fall das Problem oder die Störung unmittelbar am FTF schnell und effizient beheben.

„M2Smart HMI10“ (10 Zoll, links) und „M2Smart HMI5" (5 Zoll, mit Zustimmtaste): Der Akku-Wechsel ist im laufenden Betrieb möglich, der Schiebemechanismus sorgt für einfachen Modulwechsel.(Bild:  ACE Elektronik)
„M2Smart HMI10“ (10 Zoll, links) und „M2Smart HMI5" (5 Zoll, mit Zustimmtaste): Der Akku-Wechsel ist im laufenden Betrieb möglich, der Schiebemechanismus sorgt für einfachen Modulwechsel.
(Bild: ACE Elektronik)

Eine kabellose Bedienung bietet aber noch weitere Vorteile: Mit nur einem Bediengerät kann der Bediener sämtliche fahrerlosen Transportfahrzeuge einer Flotte steuern, sofern diese mit der notwendigen Technik ausgestattet sind. Wenn fahrerlose Transportfahrzeuge mit Zusatzeinrichtungen wie Hubsystemen oder Spannvorrichtungen ausgestattet sind, bietet das „M2Smart HMI“ eine hohe Flexibilität in der Gestaltung der Bedienoberfläche, wodurch die flexible Abbildung aller notwendigen Bedienfunktionen möglich ist, wie es weiter heißt.

Schnelle Verbindung zwischen HMI und FTF

Gekoppelt wird das „M2Smart HMI“ einfach und schnell via Near-Field-Communication-(NFC-)Tag mit einem an die Steuerung des FTF angeschlossenen Gateway, dem „M2Smart Gateway“. Der NFC-Tag kann dabei an unterschiedlichen Stellen am fahrerlosen Transportfahrzeug angebracht werden, sodass der Anwender die Verbindung zwischen HMI und FTF schnell, ergonomisch und effizient durchführen kann. Dieses Kopplungsverfahren ermöglicht es dem Mitarbeiter zudem, ohne großen Aufwand zwischen verschiedenen FTF zu wechseln. Dadurch ist er in der Lage, auch mehrere Fahrzeuge schnell hintereinander zu bedienen und zu überwachen.

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