Induktives Laden AGV von Melkus Mechatronic laden künftig induktiv

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Nicht als Option, sondern im Standard seiner sechs verschiedenen AGV integriert ist bei Melkus Mechatronic das induktive Ladekonzept. Kunden profitierten so von einer um rund 50 Prozent gesteigerten Produktivität ihrer AGV, so die Österreicher.

Beim kontaktlose Laden von AGV wird das Energiefeld nur dann aufgebaut, wenn das Fahrzeug anwesend ist, und bleibt beim Ladevorgang innerhalb von AGV und Ladestation. Die Personensicherheit ist jederzeit gewährleistet.(Bild:  Melkus)
Beim kontaktlose Laden von AGV wird das Energiefeld nur dann aufgebaut, wenn das Fahrzeug anwesend ist, und bleibt beim Ladevorgang innerhalb von AGV und Ladestation. Die Personensicherheit ist jederzeit gewährleistet.
(Bild: Melkus)

Reduzierter Wartungsbedarf und höhere Verfügbarkeit seiner Autonomous Mobile Robots (AMR) stecken hinter der sukzessiven Umstellung des Ladekonzepts bei Melkus Mechatronic auf induktives Laden. Weil bei fahrerlosen Transportsystemen (FTS) die Verfügbarkeit zählt, ist es den Österreichern besonders wichtig, die Reichweite ihrer Fahrzeuge mit einer Akkuladung zu erhöhen und zugleich die Dauer der Ladezyklen zu senken, wie es heißt. Beim induktiven Laden wird die Energie kontaktlos in das Fahrzeug übertragen, ähnlich dem Vorgang, den man von elektrischen Zahnbürsten kennt. Obwohl keine direkte Kabelverbindung zwischen Energiequelle und Fahrzeug besteht, können so deutlich höhere Ströme fließen − die Bordakkus lassen sich sehr viel schneller aufladen, als das per Kabel der Fall ist, wie Melkus erklärt.

Als technologischer Vorreiter in der AGV-Branche bieten wir das induktive Ladekonzept nicht als Option an, sondern integrieren es im Standard in unsere AGV.

Dominik Schnitzinger, Head of Software Development & Customer Support bei Melkus Mechatronic

Die schnellere Energieübertragung in das Fahrzeug hat aber auch noch einen weiteren Vorteil: Die Batteriekapazität der Fahrzeuge kann erhöht werden, ohne verlängerte Ladepausen in Kauf nehmen zu müssen − bei gleichzeitig vergleichbar geringerem Volumen und Eigengewicht der eingesetzten Lithium-Eisenphosphat-Akkus, die dazu noch rekuperieren können.

Nur bei einem anwesenden Fahrzeug wird das Energiefeld aufgebaut und es bleibt während des Ladevorgang auch innerhalb von Ladestation und AGV − keine Gefahr also für Personen im Umfeld.(Bild:  Melkus)
Nur bei einem anwesenden Fahrzeug wird das Energiefeld aufgebaut und es bleibt während des Ladevorgang auch innerhalb von Ladestation und AGV − keine Gefahr also für Personen im Umfeld.
(Bild: Melkus)

Die Energieübertragung selbst per induktiver Kopplung erfolgt zwischen zwei benachbarten Spulen; deshalb sind die Andockstellen sowohl an der Ladestation als auch am Fahrzeug als geschlossene, ebene Kunststoffflächen ausgeführt. Diese sind nicht nur leicht zu reinigen, sondern durch das Fehlen von Kontakten, die einem Verschleiß unterliegen würden und beschädigt werden können, auch völlig wartungsfrei. Gemeinsam mit den verkürzten Ladezeiten und der vergrößerten Akku-Kapazität verringert das die Stillstandszeiten oder Downtimes der AGV und hebt so deren Verfügbarkeit um rund 50 Prozent, wie Melkus Mechatronic abschließend angibt.

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