Automatische Identifikation AIM-Trendbarometer: Stabile Branche in schwierigem Umfeld

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Themen wie der Digital Product Passport (DPP) oder Security (EU Cyber Resilience Act) kommen mit Macht – und damit auch Projekte für die Auto-ID-Branche. Der Industrieverband AIM-D hat trotz der derzeit zahlreichen Krisen deshalb keinen Anlass zu ernsthaften Sorgen.

AIM-D-Geschäftsführer Peter Altes: „Die Ergebnisse des AIM-Trendbarometers im ersten Halbjahr 2023 stehen natürlich immer noch im Zeichen zahlreicher globaler Krisen und Herausforderungen.“(Bild:  AIM-D)
AIM-D-Geschäftsführer Peter Altes: „Die Ergebnisse des AIM-Trendbarometers im ersten Halbjahr 2023 stehen natürlich immer noch im Zeichen zahlreicher globaler Krisen und Herausforderungen.“
(Bild: AIM-D)

In Deutschland ist die Auto-ID-Branche im Industrieverband AIM-D (Automatische Identifikation (Auto-ID), Datenerfassung und mobile Datenkommunikation) organisiert. Halbjährlich befragt der Verband seine Mitglieder zu deren Sicht auf die allgemeine Geschäfts- und Marktentwicklung sowie die Entwicklung der Auto-ID-Märkte im Besonderen. Dabei geht es um Technologien wie Optical Readable Media (Barcodes, 2D-Codes, et cetera), RFID, NFC, RTLS und industrielle Sensorik.

Das Positive der Umfrage vorneweg: Trotz zahlreicher Krisen bieten die Befragungsergebnisse der AIM-Mitglieder für das 1. Halbjahr 2023 „keinen Anlass zu ernsthaften Sorgen“, wie es heißt. Sie reflektierten die abwartende Stimmung einer Branche, die natürlich auch mit Rückschlägen konfrontiert, insgesamt aber nach wie vor gut aufgestellt sei.

Im Vergleich zum 2. Halbjahr 2022 (knapp 90 Prozent) berichten immer noch knapp 80 Prozent der Unternehmen von einer verbesserten oder zumindest gleichgebliebenen Geschäftsentwicklung der Auto-ID-Märkte.

Peter Alter, Geschäftsführer AIM-D

Erfreulich niedrig falle im Trendbarometer die Zahl derjenigen Befragten aus, die eine Eintrübung der Märkte sähen. Verbandschef Altes freut sich insbesondere, „dass sich die Mitglieder ihre Stimmung nicht durch die faktisch bestehenden Probleme trüben lassen und in der einen oder anderen Krise durchaus auch Chancen sehen – was durch eine Erwartungshaltung von fast 80 Prozent hinsichtlich einer Stabilisierung oder gar Verbesserung der Lage für das nächste Halbjahr eindrucksvoll untermauert werde.“

So sieht es bei Barcodes und RFID aus:

Zwei Fragen des Trendbarometers bezogen sich auf die Auto-ID-Themen Barcode und RFID. In Bezug auf Barcodes, zweidimensionale Codes wie Datamatrix- und QR-Codes sowie OCR berichten dieses Mal immer noch 20 Prozent der Unternehmen von einer besseren Marktentwicklung. Der Wert für eine unveränderte, also zumindest nicht schlechtere Marktentwicklung, ist mit über 35 Prozent stabil geblieben.

Die Entwicklung für Radiofrequenz-Identifikation (RFID) einschließlich Near Field Communication (NFC) und Real-Time Location Systems (RTLS) wird ebenfalls als „recht stabil“ eingeschätzt. Das vor allem vor dem Hintergrund der Entwicklungen in den Bereichen Industrie 4.0, der Digitalisierung der Logistik sowie des Internets der Dinge (IoT, IIoT). Eine bessere Entwicklung sehen in diesem Bereich immerhin noch gut 30 Prozent der Befragten. (bm)

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