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Verladetechnik Aldi Ebersberg nutzt Rampenlotsen

Die Regionalgesellschaft Aldi Süd in Ebersberg im Osten Münchens nutzt das Rampensteuerungssystem Rampenlotse von Ixaro Solutions. Der Rampenlotse ist ein lizenz- und gebührenfreies Funkrufsystem, das ohne Vertragsbindung erworben und für den effizienten Aufruf von Lkw an der Rampe genutzt werden kann.

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Aldi Ebersberg nutzt für seine Lkw-Steuerung beim Be- und Entladen das Funkrufsystem Rampenlotse von Ixaro. (Bild: Peter von Bechen/pixelio.de)
Aldi Ebersberg nutzt für seine Lkw-Steuerung beim Be- und Entladen das Funkrufsystem Rampenlotse von Ixaro. (Bild: Peter von Bechen/pixelio.de)

Das Funkrufsystem besteht aus einem PC mit der Steuerungssoftware von Ixaro, bis zu neun Sendern und maximal 999 Funkrufempfängern, den so genannten Pagern. Die Aldi GmbH & Co. KG in Ebersberg nutzt zwölf Pager im Trockenlager und sechs weitere Pager im Kühllager. Diese sind speziell für den Gebrauch durch Fahrer entwickelt worden und bewähren sich bei Aldi bereits seit rund zwei Jahren. Das Funkrufsystem ermöglicht das Versenden von Nachrichten vom PC an alle Funkrufempfänger, die sich innerhalb der 0,6 bis 15 km großen Senderreichweite befinden. Zudem kann die netzwerkfähige und mehrsprachige Ixaro-Software vorhandene Anzeigetafeln auf dem Betriebshof in den Prozess einbeziehen. Auf diese Weise können auch die Informationen der Anzeigetafeln an die Pager versendet werden.

Fahrer sehen ihr Ladetor auf einem Pager

Das Ixaro-Funkrufsystem wird in Deutschland hergestellt und hat sich nach Herstellerangaben bereits in der Praxis als Lkw-Aufrufsystem bewährt. Der Rampenlotse steuert den Rangier- und Rampenverkehr störungsfrei und optimiert die logistischen Abläufe im Unternehmen. Kommunikationsfehler, falsche Rampenzuordnungen, Mängel im Zeitmanagement und Missverständnisse zwischen Disposition und Fahrern werden vermieden.

Jeder Fahrer erhält bei seiner Ankunft beziehungsweise Anmeldung auf dem Gelände einen Pager, auf den später durch die Versandabteilung die Nummer „seines“ Ladetors gesendet wird. Das mobile Gerät ermöglicht dem Fahrer das Verlassen seines Fahrzeugs während der Wartephase, die damit automatisch als Ruhezeit anerkannt wird. Auch ein „Nickerchen“ ist möglich, denn der Pager kann beim Erhalt von Nachrichten auf Wunsch vibrieren, piepen und blinken. Die Signale enden erst dann, wenn die Nachricht quittiert wird. Ist die Nachricht quittiert, bleibt sie auf dem Display eingeblendet.

Pager agieren unabhängig vom öffentlichen Funkrufnetz

Die Disponenten steuern die Pager über eine einfach bedienbare Software, die über eine Schnittstelle an die vorhandenen Programme angebunden werden kann. Sämtliche Lkw, die sich auf dem Betriebshof befinden, sind dort auf einen Blick ersichtlich. Wartende Fahrzeuge können farblich hervorgehoben werden. Sobald ein Fahrer via Pager benachrichtigt wurde, erlischt die Markierung und Wartezeit sowie die Nachricht werden automatisch archiviert.

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