Pilotprojekt Aldi Süd testet digitalen Lieferschein weiterhin

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Nach sechs Monaten Pilotphase wird Aldi Süd den digitalen Lieferscheinprozess mit Cloud4Log bis März 2025 verlängern. In Mülheim will man mithilfe dieses digitalen Lieferscheins eigene Wareneingangsprozesse optimieren.

Aldi Süd verlängert die Pilotphase von Cloud4Log nach erfolgreichen sechs Monaten. Dabei spielen KI und die Erfassung von Lieferabweichungen eine wichtige Rolle.(Bild:  Aldi Süd)
Aldi Süd verlängert die Pilotphase von Cloud4Log nach erfolgreichen sechs Monaten. Dabei spielen KI und die Erfassung von Lieferabweichungen eine wichtige Rolle.
(Bild: Aldi Süd)

Cloud4Log, eine Kooperation zwischen GS1 Germany und der Bundesvereinigung Logistik (BVL), will den nationalen Warenverkehr durch einen digitalen Lieferschein optimieren. Schon vor einem Jahr hat die Nagel Group die Aldi-Süd-Regionalgesellschaften Langenfeld, wie es heißt, mit Tiefkühlprodukten beliefert. Schritt für Schritt hat man weitere Sortimente integriert, sodass sämtliche Produktbereiche über den digitalen Lieferschein abgewickelt werden können. Inzwischen sind vier Regionalgesellschaften von Aldi Süd – Adelsdorf, Langenfeld, Mönchengladbach und St. Augustin – an der Pilotphase mit Cloud4Log beteiligt.

Die Pilotphase bei Aldi Süd ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt, um die Verbreitung des digitalen Lieferscheins zu fördern.

Stefanie Klefisch, Managerin Cloud4Log bei GS1 Germany

Im Rahmen der aktuellen Verlängerung der Pilotphase erprobt Aldi Süd jetzt auch speziell entwickelte Anforderungen an Cloud4Log: Beispielsweise der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), mit deren Hilfe eine automatisierte Auslesung der Lieferscheininhalte möglich werden soll. Dadurch werde, wie es heißt, die Bearbeitung der Lieferscheindaten „erheblich vereinfach und deutlich Zeit für alle Teilnehmenden der Supply Chain gespart“.

Lieferscheine in Echtzeit erstellen

Um den digitalen Prozess umfassend zu testen, hat Aldi Süd darüber hinaus enge Kooperationen mit Lieferanten und Logistikdienstleistern etabliert. Hilfreich für die Verbreitung des digitalen Lieferscheins sei auch, dass bereits im Frühjahr 2024, so GS1 Germany, die 100er-Marke der registrierten Unternehmen geknackt worden sei – darunter namhafte Markenhersteller und Händler.

Mit der zentralen Cloud-Plattform Cloud4Log können alle beteiligten Akteure Lieferscheine in Echtzeit erstellen, verwalten und austauschen. Darüber hinaus steht dem Fahrpersonal eine Self-Check-in-Funktion in 14 verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Das spare Zeit und Ressourcen.

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