Elektro-Lkw Aral Pulse geht mit Megawatt-Ladetechnologie an den Start

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Schwarmstedt, Hannover, Schnaittach, Rastow und Königs Wusterhausen sind die ersten fünf Standorte, an denen Aral Pulse mit seinen Megawatt-Ladestationen in Deutschland an den Start geht. Die Technik liefert Alpitronic.

Mit 1.000 Kilowatt Ladeleistung lässt sich die Batterie eines Elektro-Lkw in einer halben Stunde von 20 auf 80 Prozent aufladen.(Bild:  Aral)
Mit 1.000 Kilowatt Ladeleistung lässt sich die Batterie eines Elektro-Lkw in einer halben Stunde von 20 auf 80 Prozent aufladen.
(Bild: Aral)

Auch große Flotten können ihre Fahrzeuge zuverlässig, schnell und wirtschaftlich elektrifizieren – dank einer von der Europäischen Union kofinanzierten Initiative von Aral Pulse, der E-Mobilitätsmarke von Aral. An zentral gelegenen Autobahnstandorten in Deutschland führt die BP-Tochter jetzt ihre Megawatt-Ladetechnologie (Megawatt Charging System, MCS) mit Leistungen von bis zu 1.000 Kilowatt ein. Wie Aral in einer Pressemeldung wissen lässt, sei das MCS der aufkommende Standard für Elektro-Lastkraftwagen auf der Langstrecke. Konkret geht es an den fünf Standorten um bis zu sechs Durchfahrtsladebuchten pro Ladepark mit dem Hypercharger HYC1000 von Alpitronic mit kombinierter MCS- und CCS-Ladetechnologie (Combined Charging System), die alle rund um die Uhr zugänglich sind.

Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist ein wichtiger Hebel, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Transportsektor zu leisten.

Alexander Junge, Vorstand Elektromobilität bei Aral

Mit über 30 Standorten ist Aral Pulse nach Zahlen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur der größte Anbieter öffentlicher Ultraschnell-Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw in Deutschland. Und das soll so bleiben: „Mit der Einführung von Megawatt-Ladetechnologie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass auch große Flotten – insbesondere im Fernverkehr – ihre Fahrzeuge zuverlässig, schnell und wirtschaftlich elektrifizieren können“, sagt Vorstand Junge.

Aufstellung zum Gruppenfoto (v.l.): Alexander Junge (Vorstand Aral), Björn Gehrs (BGM Schwarmstedt), Hartmut Prüß (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Aynur Colpan (BGM Buchholz/Aller), Achim Bothe (Vorstandsvorsitzender Aral) und Vivian Tauschwitz (MDB).(Bild:  Aral)
Aufstellung zum Gruppenfoto (v.l.): Alexander Junge (Vorstand Aral), Björn Gehrs (BGM Schwarmstedt), Hartmut Prüß (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Aynur Colpan (BGM Buchholz/Aller), Achim Bothe (Vorstandsvorsitzender Aral) und Vivian Tauschwitz (MDB).
(Bild: Aral)

Für Aral sei das ein wichtiger Schritt, um die Kunden beim Wandel hin zu alternativen Transportlösungen aktiv zu unterstützen. Junge: „Wir wollen auch in diesem Bereich erste Wahl unserer Kunden sein.“

E-Technik kommt aus Südtirol

Dabei liefert Aral nach wie vor „nur“ den Kraftstoff – in diesem Fall den elektrischen „Saft“ –, die dazu notwendige Technik kommt vom Südtiroler Unternehmen Alpitronic. Dessen CEO Philipp Senoner erklärt: „Mit unserem Megawatt-Ladesystem wollen wir gemeinsam mit Aral Pulse die Elektrifizierung des Schwerlast- und Langstreckenverkehrs vorantreiben. Ladezeiten von nur 30 bis 40 Minuten passen ideal zu den gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitenunterbrechungen und machen den Einsatz elektrischer Lkw im Logistikalltag wirtschaftlich.“ Von Vorteil sei, dass der HYC1000 durch seine Kombination zweier Ladestandards bereits heute für die nächste Generation elektrischer Nutzfahrzeuge ausgelegt ist, so der Topmanager aus Bozen.

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