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Beim Bedienen der verschiedenen Staplertypen hat es Koch ein Stapler besonders angetan: „Ein spezielles Erlebnis in der Ausbildung war zunächst der Umgang mit dem Hochregalstapler. Da ich von Natur aus einigen Respekt vor der Höhe habe, musste ich mich an die Arbeit in bis zu 13 m Höhe erst gewöhnen.“
Breite Qualifikation befähigt zu jeder Arbeitsstelle im Lager
Heute gehört der Hochregalstapler zum routinierten Repertoire von Sven Koch, mit dem ihn auch die ein oder andere ausgefallene Geschichte verbindet. Herr Koch war der erste Absolvent des Weiterbildungsprogramms, arbeitet seit nunmehr zweieinhalb Jahren bei A/S Logcare und würde diesen Weg immer wieder gehen. Dabei wäre er, wenn er gewollt hätte, bereits zwei Mal vom Kunden übernommen worden. Er lehnte dies jedoch ab, da er sich bei A/S Logcare sehr wohl fühlt und bislang keinerlei schlechte Erfahrung in der Zeitarbeitsbranche gesammelt hat, wie es heißt.
„Durch die breite Aufstellung und die Qualifikation bin ich für alle möglichen Gebiete und Staplertypen geeignet, was mir viel Abwechslung im Berufsalltag bringt. Die Weiterbildung ist so umfangreich, dass ich damit jede Stelle im Lager annehmen kann.“ Zudem wäre das Anfangsgehalt bei den neuen Arbeitgebern niedriger gewesen.
Absolventen können überdurchschnittlich verdienen
Zu Beginn des Ausbildungsprojekts musste Katrin Behr häufig noch mit Vorurteilen gegen Zeitarbeitsunternehmen kämpfen. Mittlerweile hat sich das Modell herumgesprochen und die Nachfrage ist groß. Dies lohnt sich auch für die Absolventen. Wo ein normaler Logistikarbeiter in der Zeitarbeit zwischen 7,60 und 8,50 Euro pro Stunde verdient, erhalten die Fachkräfte nach der Qualifizierung im Schnitt 9,21 Euro, in der Spitze sogar bis zu 11,50 Euro. Die Ausbildung dauert acht bis 16 Wochen und umfasst Bereiche wie die Bedienung unterschiedlichster Flurfördergeräte, mögliche Lagerhaltungsmethoden, den Umgang mit Lagerwirtschaftssystemen und verschiedenste Kommissioniermethoden.
Während sich Ausbildungspartner Andreas Schmid um die praktische Qualifizierung kümmert, ist A/S Logcare für alle Belange des Personalmanagements auf Kundenseite und die administrative Abwicklung zuständig. Das zum Teil durch die Agentur für Arbeit geförderte Weiterbildungsprogramm ist AZWV-zertifiziert und wurde vor Ort geprüft.
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