Infrastruktur

Ausbau des Schienenverkehrs braucht klare Perspektiven

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Soll die Deutsche Bahn kaputtgespart werden?

Als nicht erfüllt sieht die BVMB bisher auch ihre Forderung an, dass neben den so genannten Hochleistungskorridoren, also der geballten Komplettsperrung und -sanierung von hoch belasteten Bahnstrecken für mehrere Monate, auch für die Unternehmen genug Aufträge zur Verfügung stehen, die bei diesen komplexen Großprojekten mit nicht zu unterschätzenden Risikopotenzial leer ausgehen. Die DB und der Bund als Strategietreiber der Hochleistungskorridore haben aber hier die Verantwortung, dass man diese oftmals mittelständischen Bauunternehmen im Bahnbau nicht verliert, so die Vereinigung. Deshalb müsse auch sichergestellt werden, dass das jährliche Baubudget zumindest um die finanziellen Mittel ergänzt werde, um die die Sanierung der Hochleistungskorridore teurer werde als die ursprünglich geplanten Instandsetzungskosten dieser Strecken. Alles andere wäre auch bei einem Investitionsrückstau von derzeit 80 Milliarden Euro im Netz nicht zu verstehen, was einem Kaputtsparen der Bahn gleichkomme.

Schluss mit den politischen Worthülsen!

Die BVMB stellt indes eine klare Forderung der mittelständischen Bauwirtschaft auf: In der Vergangenheit gab es keine solide Planungssicherheit für die Bahnbauunternehmen. Das gilt es jetzt zu ändern! Dabei gehe es aber nicht nur um die Auslastung insbesondere der mittelständischen Bauunternehmen. Denn diese Entwicklung sei ebenso essenziell für eine leistungsfähige und zuverlässige Eisenbahninfrastruktur in Deutschland. Und wer sich die Klima- und Verkehrswende vom Individualverkehr hin zu einem Massenverkehrsmittel – wie insbesondere die Bahn eins ist – politisch auf die Fahnen geschrieben habe, müsse dafür auch was tun und nicht nur Worthülsen produzieren.

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