Bodenreinigung Autonom agierender Scheuersaugroboter für Logistik und Industrie

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Kärcher bringt mit dem neuen Scheuersaugroboter Kira B 200 eine Reinigungsmaschine auf den Markt, die dank Dockingstation zum Aufladen vollständig autonom arbeitet. Durch ihr intuitives Bedienkonzept können Anwender neue Routen einfach anlegen, die zuverlässige Navigation mittels Lidar-Sensorik und Kameras sorgt für die richtige Orientierung auch im laufenden Betrieb.

Für Logistik- und Industrieflächen hat Kärcher mit dem Scheuersaugroboter Kira B 200 in Zeiten von Fachkräftemangel und Kostendruck eine wirkliche Entlastung in sein Portfolio aufgenommen.(Bild:  Kärcher)
Für Logistik- und Industrieflächen hat Kärcher mit dem Scheuersaugroboter Kira B 200 in Zeiten von Fachkräftemangel und Kostendruck eine wirkliche Entlastung in sein Portfolio aufgenommen.
(Bild: Kärcher)

Wie Kärcher mitteilt, ist der sicherheitszertifizierte Scheuersauger auf die Anbindung an die Infrastruktur im Gebäude ausgelegt – das werde mit zunehmender Automatisierung immer wichtiger, wie es heißt. Im Jahr des 90-jährigen Firmenjubiläums bringen die Winnender Reinigungsspezialisten mit dem Kira B 200 eine Arbeitsmaschine auf den Markt, die schnell einsatzbereit ist und sofort den Arbeitsaufwand im Alltag reduziert. Soll eine neue Route angelegt werden, setzt sich der Anwender auf die Maschine und fährt die Strecke ab. Einmal angelegte Routen können einzeln abgearbeitet oder zu einer sogenannten Routine kombiniert werden.

Laden, entleeren, spülen und Frischwasser aufnehmen

Die einzelnen Reinigungseinsätze des Roboters lassen sich über die Kalenderfunktion vorausplanen, sodass sie der Kira B 200 selbstständig und ohne menschliches Zutun erledigen kann. Sozusagen als Service-Point fungiert die dazugehörige Dockingstation: An ihr wird Energie geladen, der Tank mit der Schmutzfraktion entleert, der Tank gespült und Frischwasser aufgenommen. Dabei prüft der Roboter auch, ob für eine geplante Route noch ausreichend Akkukapazität und Frischwasser zur Verfügung stehen.

Eine intelligente, geschwindigkeitsabhängige Reinigungsmitteldosierung sowie die langlebigen Lithium-Ionen-Akkus mit vier Stunden Laufzeit sorgen für nachhaltiges Arbeiten. Auf leeren, unverstellten Flächen – beispielsweise nachts in einer Logistikhalle – erreicht der Kira B 200 eine theoretische Flächenleistung von bis zu 4.800 Quadratmetern pro Stunde.

Zur Sicherheit: Lidar-Sensoren und Kameras

Damit der Reinigungsroboter nicht potenziell umherfahrenden fahrerlosen Transportfahrzeugen oder gar Personen in die Quere kommt, ist er mit einer Kombination aus Lidar-Sensoren und fünf Kameras ausgestattet. Bilder werden dabei allerdings nur in Echtzeit verarbeitet, nicht jedoch gespeichert. Schutz vor Hackerangriffen sowie der Schutz personenbezogener Daten gemäß DSGVO sind ebenfalls Teil des Konzepts, wie es heißt. Je nach Gebäude und Anlage gibt es unterschiedliche Automatisierungsgrade für die Maschine.

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