Logistikhof Bedarfsgerechte Beleuchtung schafft Sicherheit bei geringen Betriebskosten

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Bei niedriger Auslösequote und geringer Grundbeleuchtung lassen sich auf dem Logistikhof bis zu 80 Prozent Kosten sparen. Jedenfalls nach Angaben der Lixtec GmbH aus Graz (Österreich), die dafür spezielle Sensoren für eine bedarfsgerechte Beleuchtung einsetzt.

Die Betriebskosten von Logistik- und Industrieparkplätzen lassen sich bei niedriger Auslösequote und geringer Grundbeleuchtung von 15 Prozent der Lichtleistung um bis zu 80 Prozent reduzieren.(Bild:  Lixtec)
Die Betriebskosten von Logistik- und Industrieparkplätzen lassen sich bei niedriger Auslösequote und geringer Grundbeleuchtung von 15 Prozent der Lichtleistung um bis zu 80 Prozent reduzieren.
(Bild: Lixtec)

Auf Parkplätzen von Logistik- und Industrieunternehmen gibt es in der Dämmerung und den Nachtstunden nur wenig Bewegung. Dennoch werden diese in der Regel von sehr großflächigen Anlagen mit (LED-)Flutern bei hoher Leistung beleuchtet. Häufig sind die relativ hohen Lichtmasten zentral auf der Parkfläche verteilt, was zu Streuverlusten bei der Beleuchtung führt. Um in einem solchen Szenario Kosten beim Betrieb der Strahler zu sparen, setzt Lixtec auf spezielle Sensoren für eine bedarfsgerechte Beleuchtung. Sie regulieren die Grundbeleuchtung in Abhängigkeit von der Bewegung im Erfassungsbereich. Im Vergleich zu PIR-Sensoren sind sie aber unabhängig von der Umgebungs- sowie Objekttemperatur, sodass sie auch E-Fahrzeuge zuverlässig erkennen. Nähern sich Passanten oder rangiert ein Lkw, wird die Lichtleistung der LED-Leuchten im Umkreis automatisch erhöht und nach einer gewissen Haltezeit wieder auf die Grundbeleuchtung abgesenkt.

Obwohl ein Parkplatz letztlich ‚nur‘ eine freie Fläche ist, auf der Lkw und Kraftfahrzeuge abgestellt werden, stellt er an das Beleuchtungskonzept eine ganze Reihe unterschiedlicher Anforderungen.

Günther Spath, Geschäftsführer Lixtec

Die von Lixtec entwickelten Sensoren für diese bedarfsgerechte Beleuchtung verbinden sich über eine Zhaga-Schnittstelle mit den aufgestellten LED-Leuchten oder sind in die Leuchten integriert. So können die Strahler einzeln oder im Verbund gesteuert werden. Lkw werden bis zu einer Entfernung von 100 Metern erfasst.

Die Radarsensoren zur kabellosen Ansteuerung mehrerer LED-Fluter können bequem in 10 Metern Höhe an den Lichtmasten montiert werden.(Bild:  Lixtec)
Die Radarsensoren zur kabellosen Ansteuerung mehrerer LED-Fluter können bequem in 10 Metern Höhe an den Lichtmasten montiert werden.
(Bild: Lixtec)

Abhängig von der Bewegung im Erfassungsbereich wird die Lichtstärke automatisch reguliert, anstatt sie die ganze Zeit auf voller Leistung zu halten. Dabei sind die Sensoren im Vergleich zu häufig verwendeter Infrarot-Technik bei der Erfassung nicht auf die Temperatur von Umgebung und Objekt angewiesen. „Zudem gibt es so gut wie keine Fehlauslösungen durch andere digitale Signale bei unserer Sensorik“, ergänzt Spath. Die Konfiguration der Leuchten, also Parameter wie die Basisbeleuchtung, das Beleuchtungslevel beim Erkennen von Bewegung sowie die Haltezeit der Beleuchtung kann leicht eingestellt werden, wie es abschließend heißt.

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