Neuer VDMA-Präsident Bertram Kawlath löst Karl Haeusgen als VDMA-Präsident ab

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Der Ingolstädter Familienunternehmer Bertram Kawlath ist von der Mitgliederversammlung des VDMA in Wiesbaden zum neuen VDMA-Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt worden.

Bertram Kawlath, Familienunternehmer aus Ingolstadt, lenkt in Zukunft die Geschicke des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) in Frankfurt am Main. (Bild:  VDMA)
Bertram Kawlath, Familienunternehmer aus Ingolstadt, lenkt in Zukunft die Geschicke des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) in Frankfurt am Main.
(Bild: VDMA)

Bertram Kawlath tritt damit die turnusgemäße Nachfolge von Karl Haeusgen (Hawe Hydraulik SE) an, der das Amt seit 2020 ausübte. Kawlath ist Geschäftsführender Gesellschafter der Schubert & Salzer GmbH, einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit Sitz in Ingolstadt, die auf Industrieregelventile und Softwaresysteme für den Mittelstand spezialisiert ist, wie der VDMA informiert. Kawlath kommentiert zu seiner Wahl: „Ich freue mich auf diese wichtige Aufgabe, in schwierigen Zeiten, den Maschinen- und Anlagenbau mit seinen gut 3.600 VDMA-Mitgliedern in den kommenden vier Jahren zu vertreten.“

„Die Politik muss die Mittelständler jetzt schnellstens entlasten“

Unsere Industrie bahne schließlich mit ihrem Know-how viele Wege. Man denke etwa nur an die breit angelegte Bekämpfung des Klimawandels, die Erzeugung erneuerbarer Energien oder die Automatisierung und Digitalisierung von Produktionsprozessen. Nicht zuletzt hat Deutschland auch eine forschungsstarke Industrie, betont Kawlath. Aber um international wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Politik jetzt ganz schnell umsteuern und speziell den industriellen Mittelstand entlasten, wie der frisch gewählte VDMA-Präsident fordert. Die Regulierungsflut aus Berlin und Brüssel erdrücke insbesondere kleinere Player und der hiesige Steuersatz für Unternehmen sei bekanntlich deutlich höher als der OECD-Durchschnitt. Auch fehlten neue Freihandelsabkommen, die weitere Märkte öffneten. „All dies kann und muss jetzt angegangen werden! Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren“, so Kawlath. Einsetzen will sich der neue VDMA-Präsident auch dafür, mehr Frauen für technische Berufe zu begeistern sowie für die fortschreitende Europäisierung des Verbands.

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