Frische Brise von außen Ausland sorgt für mehr Dynamik im deutschen Maschinen- und Anlagenbau

Quelle: VDMA 1 min Lesedauer

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Der VDMA meldet eine leichte Entspannung in den Auftragsbüchern. Denn die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind im Juli im Vergleich zum Vorjahr um real vier Prozent gestiegen.

Dr. Johannes Gernandt, der VDMA-Chefvolkswirt, kann etwas erfreulichere Nachrichten liefern. Denn die Auftragslage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hat sich im Juli durch Auslandsbestellungen etwas verbessert ...(Bild:  Sarah Kastner Fotografie)
Dr. Johannes Gernandt, der VDMA-Chefvolkswirt, kann etwas erfreulichere Nachrichten liefern. Denn die Auftragslage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hat sich im Juli durch Auslandsbestellungen etwas verbessert ...
(Bild: Sarah Kastner Fotografie)

Schubimpulse für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau kamen laut Analyse des VDMA aber ausschließlich aus den Ländern, die keinen Euro haben. Von dort legten die Aufträge hierzulande um zehn Prozent zu. Dadurch stiegen im Berichtsmonat auch die Auslandsbestellungen um insgesamt sieben Prozent. Das Inlandsgeschäft und die Auftragseingänge aus den Euro-Partnerländern verharrten allerdings auf Vorjahresniveau. „Das Geschäft mit den Ländern außerhalb des Euro-Raums wurde auch durch Bestellungen für Großanlagen vorangebracht. Zudem war der Juli im vergangenen Jahr vergleichsweise schwach“, erklärt der VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt. Insgesamt bleibe die Dynamik im laufenden Jahr nach sieben Monaten mit einem Auftragsplus von nur zwei Prozent verhalten.

Jetzt ist die Bundesregierung in der Pflicht!

Dabei spielt natürlich die Verunsicherung durch die aggressive Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump eine Rolle, wie Gernandt anmerkt. Aber auch der anhaltende Reformstau in Deutschland und Europa lähme die Investitionsbereitschaft. „Die versprochenen Entlastungen für Unternehmen müssen im Herbst kommen! Hier steht insbesondere die Bundesregierung in der Pflicht“, mahnt der Experte. Des Überblicks halber: Im weniger schwankungsanfälligen 3-Monats-Zeitraum (Mai bis Juli 2025) verbuchten die Unternehmen insgesamt ebenfalls ein Order-Plus von real zwei Prozent. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um ein Prozent. Das Ausland brachte ein Plus von drei Prozent. Aus den Euro-Ländern kamen 14 Prozent mehr Bestellungen. Die Nicht-Euro-Länder verbuchten ein Minus von einem Prozent.

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