Weniger Transportvolumen Mit Quantencomputing optimieren Telefónica und Würth die Logistik

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Verbessertes Transportvolumen und weniger Kartons sind die Ziele einer Kooperation zwischen Telefónica und Würth in Spanien. Entwickelt wurde das Projekt im Quantum Technologies Center in Bilbao.

Telefónica optimiert mithilfe von Quantencomputing die Logistik von Würth in Spanien.(Bild:  Telefónica/Würth España)
Telefónica optimiert mithilfe von Quantencomputing die Logistik von Würth in Spanien.
(Bild: Telefónica/Würth España)

Telefónica kombiniert Quantencomputing und künstliche Intelligenz (KI), um die Logistikprozesse bei und für Würth España zu optimieren. Dadurch steige die Verpackungseffizienz bei Würth in Spanien um 14 Prozent, wie es heißt. Bei dem von Telefónica und Würth España entwickelten Innovationsprojekt im Logistikzentrum des Montage- und Befestigungsspezialisten im nordspanischen Agoncillo (La Rioja) kommen, wie es weiter heißt, Quantencomputing und fortschrittliche Algorithmen der KI zum Einsatz, um die Verpackung von Waren für den Versand zu optimieren, genauer gesagt die Verteilung von Produkten auf Versandkartons. Dadurch ließen sich, wie es weiter heißt, sowohl die Anzahl als auch die Größe der benötigten Pakete pro Bestellung reduzieren. Das senke das Transportvolumen („On-Road Volume“) und reduziere zugleich die Logistikkosten pro Bestellung bei Würth.

Dieses Innovationsprojekt zeigt, dass Quantencomputing in Verbindung mit künstlicher Intelligenz neue und bessere Dienste für Kundinnen und Kunden ermöglichen kann.

Leonor Ostos, Direktorin für Produkt- und Serviceentwicklung bei Telefónica Spanien

Das Pilotprojekt hat die Verpackungseffizienz konkret um 14 Prozent bei den über 6.000 Bestellungen verbessert. Wie Telefónica berichtet, hätte die Optimierung zu einer Verringerung der eingesetzten Kartons um drei Prozent geführt. Dadurch hätte sich das Transportvolumen in den Speditionen um rund sieben Prozent und der Kartonverbrauch um über sechs Prozent reduzieren lassen.

Quantencomputing hat Logistikpotenzial

Wie Telefónica weiter angibt, zeigen diese Ergebnisse, welches Potenzial Quantencomputing für logistische Abläufe habe, insbesondere in Kombination mit klassischen Rechenverfahren. Damit würden hybride Lösungen möglich, die bereits heute praktisch in industriellen Umgebungen eingesetzt werden könnten. Das Projekt zählt, wie es heißt, zu den ersten industriellen Anwendungsfällen für Quantencomputing, die im Quantenforschungszentrum von Telefónica in Bilbao entwickelt wurden. Das Zentrum soll Spanien in Europa an die Spitze der angewandten Quantentechnologien führen, so der Telekommunikationsriese.

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