E-Mobilität Fryte und Smatrics integrieren Ladeinfrastruktur in die Routenplanung

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Die Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw integrieren jetzt die Unternehmen Fryte und Smatrics in die Routenplanung von Logistikunternehmen in Österreich und Deutschland – und machen sie reservierbar.

EnBW-Ladepark in Regau (Oberösterreich) mit Ultraschnellladern für Lkw und Pkw.(Bild:  Smatrics EnBW)
EnBW-Ladepark in Regau (Oberösterreich) mit Ultraschnellladern für Lkw und Pkw.
(Bild: Smatrics EnBW)

Fryte (München) und Smatrics (Wien) verbinden jetzt Depot- und öffentliche Ladeinfrastruktur für elektrisch angetriebene Lkw in Deutschland und Österreich. Damit entstehe ein offenes, betreiberübergreifendes Netzwerk für den elektrischen Güterverkehr. Mit dem Smatrics Depot Club existiere bereits ein Netzwerk, wie es heißt, das Logistikunternehmen miteinander verbinde. Durch die Kooperation mit Fryte könnten Depotinhaber ihre Infrastruktur nun auch über die Grenzen des Smatrics-Clubs hinaus anbieten. Fryte integriere nicht nur die Standorte des Smatrics Depot Clubs, sondern auch von Smatrics betriebene öffentliche Ladepunkte in die Routen- und Ladeplanung von Logistikern.

Ladeinfrastruktur für E-Lkw funktioniert nur, wenn sie über Betreibergrenzen hinweg planbar ist. Für die Disposition zählt nicht, wer den Ladepunkt betreibt, sondern dass er zur Route passt.

Maximilian Zähringer, CEO von Fryte

Mit Smatrics gewinne Fryte einen Full-Service-Betreiber für Planung, Bau, Betrieb und Vermarktung von Schnellladeinfrastruktur, der auf über zehn Jahre Erfahrung in der Elektromobilität zurückgreife. Smatrics ist ein Tochterunternehmen von Österreichs größtem Elektrizitätsversorger Verbund und EnBW Energie Baden-Württemberg, gemessen am Umsatz, Deutschlands Nummer drei. Smatrics betreibt eigenen Angaben zufolge etwa 20.000 Ladepunkte.

Depot und öffentliches Netz wachsen zusammen

Logistikunternehmen stehen nicht nur öffentliche Ladepunkte für ihre Routenplanung zur Verfügung, sondern auch Ladepunkte an teilöffentlichen Depotstandorten. Fryte macht beide Ebenen in der Routen- und Ladeplanung der Logistiker sichtbar: Depot-Club-Mitglieder stellen ihre Ladeinfrastruktur über Fryte zur Verfügung, Fahrerinnen und Fahrer sowie Disponentinnen und Disponenten finden passende Ladepunkte. Die Partnerschaft erweitert damit das betreiberübergreifende Fryte-Netzwerk um einen weiteren starken Full-Service-Charge-Point-Operator (Ladesäulen- oder Ladepunktbetreiber), anstatt ein geschlossenes System zu schaffen.

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