Order Picking Network
Paradigmenwechsel in der Supply-Chain-Optimierung

Von Udo Schwarz * 6 min Lesedauer

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Mit dem Order Picking Network (OPN) rückt Witron die Logistik in eine neue Perspektive. Nicht mehr alleine die Leistung der Automatisierung steht im Mittelpunkt, sondern der Gesamtbeitrag im Zusammenspiel von Warehouse, Transport, Store und Enterprise-Ebene.

Ziel einer leistungsstarken Supply Chain: Die optimale Versorgung der Konsumenten mit Waren bei gleichzeitig höchster Wirtschaftlichkeit im gesamten Netzwerk.(Bild:  Witron)
Ziel einer leistungsstarken Supply Chain: Die optimale Versorgung der Konsumenten mit Waren bei gleichzeitig höchster Wirtschaftlichkeit im gesamten Netzwerk.
(Bild: Witron)

Die Intralogistik hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht und Witron war oft der Pacemaker für Innovationen. Automatisierte Kommissionierung, hochperformante Verteilzentren und skalierbare Systemlandschaften gelten in vielen Bereichen längst als gesetzt. Doch für Witron endet die Entwicklung nicht bei der reinen Leistungsfähigkeit einzelner Maschinen oder Standorte. Order Picking Network (OPN) ist eine neue Strategie, eine neue Denke in der Philosophie des Parksteiner Intralogistikers. Für die beiden Witron-CEOs Helmut Prieschenk und Karl Högen markiert OPN einen Paradigmenwechsel: von der klassischen Optimierung im Logistikzentrum hin zu einer durchgängigen, datenbasierten und dynamischen Netzwerkoptimierung.

Prieschenk beschreibt OPN weder als singuläre Automatisierungslösung noch als reines Softwareprodukt. Für ihn ist OPN der Rahmen, in welchem die „Kommissioniermaschine“ neu definiert wird. Sie arbeitet nicht mehr als isoliertes Leistungszentrum im Warehouse, sondern als Teil eines größeren, durchgängigen Netzwerks. „Im OPN sind quasi Teile von allem“.