Paletten
Manuelles Umreifen belastet die Gesundheit

Von Michael Holzgethan * 4 min Lesedauer

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Die Sicherung von Paletten mittels Umreifungsband gehört in vielen Logistik- und Produktionsbetrieben zum täglichen Arbeitsablauf. Häufig erfolgt dieser Prozess noch manuell – etwa mit Klammer und Ratsche oder mit akkubetriebenen Handumreifungsgeräten. Das geht auch cleverer ...

Gewinnt zunehmend an Bedeutung: die ergonomische Gestaltung des Umreifungsprozesses.(Bild:  Easystrap)
Gewinnt zunehmend an Bedeutung: die ergonomische Gestaltung des Umreifungsprozesses.
(Bild: Easystrap)

Obwohl diese Methoden technisch einfach und flexibel einsetzbar sind, können sie erhebliche körperliche Belastungen für Mitarbeitende im Versand- und Lagerbereich verursachen. Insbesondere wiederholte Bewegungen, ungünstige Körperhaltungen und körperlich anstrengende Arbeitsabläufe führen langfristig zu gesundheitlichen Schäden. Unternehmen stehen deshalb zunehmend vor der Herausforderung, die Palettenumreifung ergonomischer zu gestalten und die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden zu schützen.

Bei der klassischen Palettenumreifung wird ein Kunststoff- oder Stahlband um die Ware und den Ladungsträger geführt, anschließend gespannt und mit einer Klammer oder einem Verschlussgerät fixiert. Dieser Prozess muss bei vielen Sendungen mehrfach wiederholt werden. Die Arbeitsschritte sind meist mit wiederholten körperlichen Bewegungen verbunden: