Cybersecurity Logistische Cybersicherheit braucht neue Maßstäbe
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Wohl keine Branche wirkt so stark als Querschnittsdisziplin wie die Logistik. Gerade hier ist Cybersicherheit angesagt, denn Cyberrisiken lauern überall ...
In der Logistik und insbesondere in der Intralogistik treffen unterschiedlichste Systeme, Hersteller und Sicherheitsniveaus aufeinander. Da gilt es für Supply-Chain-Manager, Betriebs- und Lagerleiter, aber auch für die Manager von Flurförderzeug-Flotten oder Einkäufer, den Überblick zu behalten und insbesondere für Cybersicherheit zu sorgen. Denn Cyberangriffe treffen längst nicht mehr nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Lieferketten.
Und Cyberangriffe können schnell teuer werden. Laut Statista lag Cybercrime im Jahr 2023 bei der Verteilung der Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) in Deutschland nach Kriminalitätsbereichen zwar „nur“ bei 2,8 Prozent – im Vergleich dazu: Rauschgifthandel beziehungsweise -schmuggel lag mit 41,1 Prozent einsam an der Spitze. Die Ausgaben für IT-Sicherheit in Deutschland haben sich in den vergangenen neun Jahren aber exakt verdreifacht: von 3,7 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf (geschätzt) 11,1 Milliarden im Jahr 2025, und 2026 sollen hierzulande etwa 12,2 Milliarden für Cybersicherheit ausgegeben werden. Der prozentuale Anteil des entstandenen Gesamtschadens, der auf Cyberattacken zurückgeführt werden kann, lag nach Aussagen des Bitkom im vergangenen Jahr bei 70 Prozent. Von dem Gesamtschaden in Höhe von 289,2 Milliarden Euro, den die von Diebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffenen deutschen Unternehmen im Jahr 2025 gemeldet haben, sind demnach also 202,4 Milliarden Euro auf Cyberattacken zurückzuführen.
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