Künstliche Intelligenz Infios zieht Intelligenzebene für KI-gestützte Supply Chain Execution ein

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Der Supply-Chain-Execution-Spezialist Infios verknüpft mit dem neuen Produkt Infios Archer Systeme, Daten und Arbeitsabläufe für Echtzeitentscheidungen und KI-gestützte Supply Chain Execution. Lieferketten sollen so auch bei Störungen reaktionsfähig und resilient bleiben.

Neu: Infios Archer, die Intelligenzebene für die KI-gesteuerte Supply Chain Execution, sorgt dafür, dass gestörte Lieferketten reaktionsfähig und resilient bleiben.(Bild:  Infios)
Neu: Infios Archer, die Intelligenzebene für die KI-gesteuerte Supply Chain Execution, sorgt dafür, dass gestörte Lieferketten reaktionsfähig und resilient bleiben.
(Bild: Infios)

Infios Archer bilde die „intelligente“ Grundlage für die Intelligent Supply Chain Execution und führe Bestellungen, Lager und Transportnetzwerke in einem gemeinsamen, vernetzten Ökosystem zusammen, wie es heißt. Um auf Herausforderungen wie knappe Personalressourcen und Lieferkettenunterbrechungen reagieren zu können, bettet Infios die dafür notwendige Intelligenz direkt in die Ausführungsebene ein. Das ermögliche schnelles Handeln bei reduziertem manuellen Aufwand und einen kontinuierlichen Betrieb. Infios Archer stehe, wie es weiter heißt, für einen grundlegenden Wandel von „Systems of Record“, die der Datenaufzeichnung dienten, hin zu „Systems of Action“ für die Handlungsausführung.

Das schafft einen gemeinsamen operativen Kontext und Entscheidungen können autonom umgesetzt werden.

Eugene Amigud, Chief Innovation Officer bei Infios

Wie von Infios zu erfahren ist, ist Archer keine künstliche Intelligenz (KI), die einfach auf bestehende Systeme aufgesetzt wird. Vielmehr ist sie in die Ausführungsebene integriert und kann dynamisch wahrnehmen, entscheiden, handeln und lernen. „Diese Verknüpfung von Intelligenz und Handlung macht Intelligent Supply Chain Execution überhaupt erst möglich“, so Infios-Innovations-Chef Amigud.

Vom Beobachten ins Handeln kommen

Während herkömmliche KI-Tools nach Aussage von Infios lediglich Empfehlungen oder Analysen lieferten, führe Infios Archer Entscheidungen auch operativ aus und stelle sicher, dass alle Maßnahme kontrolliert, nachvollziehbar und regelkonform durchgeführt würden. Dazu vereint Infios Archer fünf zentrale Komponenten für die Intelligent Supply Chain Execution, die zusammen einen kontinuierlichen Kreislauf von Entscheidungen und Handlungen bilden, der es der KI ermöglicht, die Ausführung entlang der Lieferkette zu koordinieren:

  • Archer Connect (Integrationsschicht):
    Verbindet Daten über Unternehmenssysteme, Partner und Formate hinweg und wandelt Informationen in sofort umsetzbare Workflows um.
  • Archer Fabric (Semantische Schicht):
    Schafft einen gemeinsamen operativen Kontext, indem Daten über Order-Management-Systeme (OMS), Warehouse-Management-Systeme (WMS) und Transport-Management-Systeme (TMS) in Echtzeit synchronisiert werden.
  • Archer Runtime (Ausführungsschicht):
    Koordiniert Maßnahmen und führt Entscheidungen über Workflows hinweg und unter Berücksichtigung von Governance, Nachprüfbarkeit und operativer Nachverfolgbarkeit aus.
  • Archer Studio (Agentenschicht):
    Bietet eine No-Code-Umgebung zum Erstellen, Bereitstellen und Skalieren agentenbasierter Workflows mit integrierten Kontrollen und Sicherheitsvorkehrungen.
  • Archer Assistant (Dialog-KI):
    Liefert Erkenntnisse, Warnmeldungen, Empfehlungen und Agentenaktionen über eine einfache Chat-Oberfläche, sodass die richtige Maßnahme immer nur ein Gespräch entfernt ist.

Wie Infios mitteilt, wird Archer bereits von Unternehmen zur Automatisierung komplexer, reibungsintensiver Arbeitsabläufe genutzt. Dazu zählt die Kommunikation mit Carriern, die Auftragsabwicklung, die Sendungsverfolgung und das Ausnahmemanagement.

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