Vakuum-Schlauchheber Ergonomie ist ein unterschätzter Performance-Treiber
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Tausendmal bewegt – Routine wird zum Stresstest. In wachsenden Logistiknetzen steigt der Takt, nicht die Belastbarkeit der Menschen. Rückengesundheit ist deshalb in der Intralogistik ein strategischer Hebel. Wer Ergonomie als Wirtschaftsfaktor begreift, sichert Durchsatz, Qualität und Verfügbarkeit zugleich.
In Lager- und Versandhallen entscheidet oft eine unscheinbare Zahl über Gewinn oder Verlust: die Wiederholungsrate. Ein Karton mit zehn Kilogramm Gewicht wirkt harmlos. Doch tausendfach pro Schicht bewegt, macht die Summe aus Routine Schwerstarbeit. Mehr als ein Drittel aller europäischen Beschäftigten hebt regelmäßig Lasten während mindestens eines Viertels der Arbeitszeit, fand die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU‑OSHA) heraus. In einem typischen Lager bewegen Teams pro Schicht rund sechs Tonnen. Kaum eine Branche entwickelt sich so dynamisch wie die Intralogistik, getrieben durch das anhaltende E-Commerce-Wachstum. Wo Warenströme zunehmen, steigen auch Taktzahl, Druck und Belastung in den Hallen.
Gleichzeitig häufen sich die Fehlzeiten. In Deutschland waren Beschäftigte laut Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) im vergangenen Jahr im Schnitt 22,3 Tage krankgeschrieben. Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE) verursachten etwa ein Fünftel der Ausfälle, Rückenprobleme führen die Statistik an. Sie treten häufig auf und verursachen im Schnitt 18,6 Fehltage pro Person. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schätzt die Produktionsausfallkosten durch Krankheitstage im Jahr 2024 auf 26,1 Milliarden Euro.
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