China macht`s vor! Ohne humanoide Roboter steht die Wirtschaftskraft auf dem Spiel

Quelle: VDMA 2 min Lesedauer

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Für die große Mehrheit der Entscheider aus der deutschen Industrie sind humanoide Roboter Innovationstreiber für die Automation der Zukunft. Aber es muss schneller gehen ...

Humanoide Roboter gelten als die Automation der Zukunft, bei der Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenkommen. Die Messe Automatica 2027, veranstaltet von der Messe München, wird das Thema deshalb nicht umsonst ganz groß aufziehen ...(Bild:  Messe München / M. Broenner)
Humanoide Roboter gelten als die Automation der Zukunft, bei der Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenkommen. Die Messe Automatica 2027, veranstaltet von der Messe München, wird das Thema deshalb nicht umsonst ganz groß aufziehen ...
(Bild: Messe München / M. Broenner)

Rund 82 Prozent der Befragten Industriellen sind der Meinung, dass Deutschland humanoide Roboter (Kurz Humanoide) nach chinesischem Vorbild verstärkt entwickeln und fördern sollte. Zu diesem Ergebnis gelangt der Automatica Trendindex 2026, wie man erfährt. Für diese Erhebung wurden im Auftrag der Automatica insgesamt 100 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt, die in ihren Unternehmen über den Einsatz von Robotik und Automation entscheiden. „China setzt seit Jahren sehr konsequent auf eine nationale Robotikstrategie, um die Chancen moderner Automation systematisch zu nutzen“, merkt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation, dazu an. Un der jüngst von Peking vorgestellte Fünfjahresplan stellt „intelligente“ Robotik jetzt auch noch ins Zentrum der Entwicklungsziele. Mit den Humanoiden werde folglich ein neues Kapitel aufgeschlagen. Denn das Ziel sei es, eine embodied intelligence zu entwickeln, bei der KI-Software mit physischer Robotik vernetzt werden soll. So eröffneten sind ganz neue praktische Anwendungen von künstlicher Intelligenz für die Automatisierung.

Ohne Roboter leidet die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands

Auch in Deutschland gilt smarte Robotik als zentrales Innovationsfeld, wie sich zeigt. Denn 78 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass der Einsatz von KI in Robotik und Automation für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie unverzichtbar ist. Laut Trendindex sind für viele humanoide Roboter bereits eine wichtige Ergänzung in der industriellen Fertigung (85 Prozent). Und das obwohl sie sich für 68 Prozent der Befragten noch überwiegend in Pilotprojekten ohne breit etabliertes Einsatzgebiet befinden. „Sicherlich ist humanoide Robotik ein besonders eingängiges Beispiel, wenn KI auf physische Systeme trifft, denn hierbei interagiert KI in menschenähnlicher Gestalt mit der realen Welt“, kommentiert Anja Schneider, Exhibition Director der Messe Automatica. Schon jetzt könne man sicher davon ausgehen, dass Physical AI (physiche KI) und humanoide Robotik die Top-Themen auf der Messe im nächsten Jahr sein würden.

Deutschland steht bei Humanoiden auf Platz 3 der Weltrangliste

Humanoide Roboterplattformen stehen demnach exemplarisch für die Automatisierung der Zukunft, bei der Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen kombiniert werden. Gemeint ist etwa das Know-how des klassischen Maschinenbaus, das sich dabei mit moderner Steuerungstechnik, Sensorik und KI-basierter Softwareentwicklung verquickt. Für sogenannte physische KI sind dabei aber realistische Fertigungsdaten entscheidend, die über Sensoren erfasst und verarbeitet werden können. Deutschland verfüge mit seinen hochentwickelten Produktionsstandorten außerdem schon jetzt über hervorragende Voraussetzungen eine Spitzenposition einzunehmen, wenn es um Humanoide gehe. Denn mit 449 installierten Industrierobotern pro 10.000 Beschäftigte weise Deutschland eine der höchsten Roboterdichten weltweit auf. Damit liegt die BRD laut Analyse der International Federation of Robotics (IFR) – hinter Südkorea und Singapur – auf dem Treppchen, wenn auch auf dem dritten Platz.

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