KI in der Logistik Free Trade Intelligence will die Handelskosten reduzieren

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Descartes vernetzt in seinem Global Logistics Network (GLN) Versender, Spediteure und Logistikdienstleister auf einer gemeinsamen Plattform. Mit Free Trade Intelligence (FTI) unterstützt man jetzt Hersteller, Importeure und Exporteure bei fundierten Beschaffungs- und Handelsentscheidungen.

Descartes Free Trade Intelligence ermöglicht KI-gestützt schnelle, fundierte Entscheidungen über Zoll- und Tarifeinsparungen.(Bild:  Descartes)
Descartes Free Trade Intelligence ermöglicht KI-gestützt schnelle, fundierte Entscheidungen über Zoll- und Tarifeinsparungen.
(Bild: Descartes)

Mithilfe von Descartes’ neuer Softwarelösung Free Trade Intelligence können Hersteller, Importeure und Exporteure Waren schneller auf ihre Präferenzberechtigung prüfen, Einsparpotenziale bei Zöllen besser ausschöpfen und Compliance-Risiken reduzieren. Damit unterstützt die Lösung Unternehmen dabei, Handelskosten zu senken, indem sie fundierte Beschaffungs- und Handelsentscheidungen ermöglicht. Descartes FTI eignet sich, wie es heißt, insbesondere für Unternehmen, deren Enterprise-Resource-Planning-(ERP-)Systeme nicht über umfassende Funktionen für das Global Trade Management (GTM) verfügen.

Freihandelsabkommen ermöglichen erhebliche Zollersparnisse. Die Prüfung der Präferenzberechtigung zählt jedoch zu den komplexesten und ressourcenintensivsten Aufgaben im Compliance-Management.

Shahab Wahdatehagh ist VP Global Trade Intelligence EMEA/AP bei Descartes

Viele Unternehmen griffen für ihre Analysen weiterhin auf Excel-Tabellen zu, auf nicht integrierte Systeme, und würden Vorschriften manuell interpretieren. Die Folge seien häufig ineffiziente Prozesse, höhere Compliance-Risiken und verpasste Chancen, die Vorteile von Zollpräferenzen auszuschöpfen.

Ein durchgängig nachvollziehbarer Workflow

Genau da setze Free Trade Intelligenze an, so Descartes: Seine Lösung kombiniere KI-gestützte Analysen mit intelligenter Entscheidungsunterstützung. Damit erleichtere sie es Unternehmen, die Auswirkungen von Beschaffungsentscheidungen, Lieferantenwechseln und Änderungen in Handelsabkommen auf die Präferenzberechtigung zu verstehen. Die neue Lösung greife, wie es heißt, sowohl auf das Global Logistics Network (GLN) von Descartes als auch auf eine der branchenweit umfassendsten Datenbanken für Ursprungsregeln zurück, die mehr als 250 Präferenzregelungen weltweit abdeckt. Damit vereine sie Analysen von Ursprungsregeln, Berechnungen des regionalen Wertschöpfungsanteils (Regional Value Content, RVC), Tarifwechsellogik, die Verwaltung von Lieferantenerklärungen sowie transparente Empfehlungen in einem durchgängig nachvollziehbaren Workflow.

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