Lebensmittellogistik Knapp realisiert Logistikzentrum bei Kesko in Finnland

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Der finnische Lebensmittelhändler Kesko setzt bei seinem neuen Logistikzentrum in Nurmijärvi nahe der Hauptstadt Helsinki auf eine Automatisierungslösung von Knapp.

Visualisierung des zukünftigen Logistikzentrums von Kesko im finnischen Nurmijärvi mit Knapp-Automatisierungstechnologie.(Bild:  RE-Suunnittelu Oy)
Visualisierung des zukünftigen Logistikzentrums von Kesko im finnischen Nurmijärvi mit Knapp-Automatisierungstechnologie.
(Bild: RE-Suunnittelu Oy)

Kesko ist ein führender finnischer Lebensmitteleinzelhändler, für den sich in letzter Zeit die Anforderungen deutlich verändert haben: Kunden erwarten schnellere Lieferungen und ein breiteres Sortiment. Vor diesem Hintergrund setzt Kesko auf mehr logistische Kapazität und Flexibilität auch für zukünftiges Wachstum. Richten soll das ein neues Logistikzentrum, das bis 2028 installiert sein soll und dessen Inbetriebnahme Schritt für Schritt in 2029 und 2030 erfolgen soll. Im Zentrum des Neubaus steht, wie es heißt, eine Technologieplattform, die unterschiedliche Kunden- und Auftragstypen effizient abwickelt. Ausschlaggebend für die Entscheidung für den österreichischen Intralogistikspezialisten sei dessen breites Technologieportfolio gewesen, die Forschungs- und Entwicklungskompetenz von Knapp sowie die hohe Skalierbarkeit der bestellten Lösung. Diese ermögliche, wie es weiter heißt, eine langfristige Anpassung der Logistikinfrastruktur an künftige Anforderungen und Wachstumsszenarien.

Die Lösung ist auf künftiges Wachstum ausgerichtet und schafft die Voraussetzungen für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Logistik.

Rudolf Hansl, VP Food Retail Solutions bei Knapp

Worum geht es genau? Knapps Lösung kombiniert automatisierte und manuelle Lagerprozesse zu einem integrierten Gesamtsystem. Damit ließen sich Wirtschaftlichkeit und ein hoher Kundenservice sicherstellen, wie es aus Österreich heißt. Gleichzeitig sei die Lösung auf steigende Auftragsvolumina und zukünftige Anforderungen ausgelegt.

Flexible, skalierbare Gesamtlösung

Konkret kommen automatisierte Prozesse für das Palettenhandling mit einem Hochregallager sowie eine Shuttle-basierte Kleinteilelagerung zum Einsatz. An den ergonomischen Ware-zur-Person-Arbeitsplätzen werden später kleinere Gebinde und Einzelstücke kommissioniert, die sequenziert aus dem Evo Shuttle bereitgestellt werden. Der Technologie-Mix soll dabei eine flexible und skalierbare Gesamtlösung für eine effiziente Auftragsabwicklung, zuverlässige Lieferungen und weiteres Wachstum schaffen.

Vice President Rudolf Hansl: „Die Zusammenarbeit stärkt unsere Präsenz im finnischen Markt und ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau unserer Aktivitäten im nordischen Lebensmitteleinzelhandel.“

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