Digitaler Zwilling Toyota beschleunigt die Inbetriebnahme autonomer Flurförderzeuge

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Bei der Entwicklung künftiger autonomer Flurförderzeuge setzt Toyota Material Handling Europe (TMHE) jetzt auf KI-gestützte Simulationen und digitale Zwillinge.

Zusammen mit Nvidia und Softserve hat Toyota Material Handling Europe eine Simulationsumgebung entwickelt, mit deren Hilfe sich autonome Lösungen bereits vor ihrem späteren Kundeneinsatz realitätsnah testen und validieren lassen.(Bild:  TMHE)
Zusammen mit Nvidia und Softserve hat Toyota Material Handling Europe eine Simulationsumgebung entwickelt, mit deren Hilfe sich autonome Lösungen bereits vor ihrem späteren Kundeneinsatz realitätsnah testen und validieren lassen.
(Bild: TMHE)

Um bis zu 50 Prozent will der weltgrößte Staplerbauer Toyota die Inbetriebnahme autonomer Flurförderzeuge mithilfe von digitalen Zwillingen beschleunigen. Helfen sollen dabei auch die Firmen Nvidia und Softserve, mit denen zusammen man eine Simulationsumgebung entwickelt hat, mit der sich autonome Lösungen bereits vor ihrem späteren Einsatz beim Kunden unter realitätsnahen Bedingungen testen und validieren lassen, wie es heißt. Auch die sogenannte Time-to-Market soll sich damit um bis zu 40 Prozent reduzieren lassen. Konkret zum Einsatz kommen in diesem Zusammenhang die Bibliotheken von Nvidia Omniverse, das Robotik-Simulationsframework Nvidia Isaac Sim sowie die Digital-Engineering-Expertise von Softserve, wie es weiter heißt.

Durch virtuelle Inbetriebnahme und Digital-Twin-Technologie können wir die Qualität absichern und gleichzeitig Muda, also Verschwendung, vermeiden, noch bevor die tatsächliche Implementierung beginnt.

Johan Rosén, SVP Research & Development bei TMHE

Um autonome Lösungen auf unterschiedliche Einsatzbedingungen beim Kunden zuzuschneiden, hat TMHE Omniverse und Isaac Sim von Nvidia in eigene Entwicklungsprozesse integriert. Wie es heißt, ermögliche es der simulationsbasierte Ansatz, diese Lösungen zu optimieren und zu validieren, bevor sie am tatsächlichen Einsatzort implementiert würden.

Keine unnötige Zeit und Ressourcen verschwenden

Softserve entwickelte dafür die Digital-Twin-Umgebung und überführte die Technologien von Nvidia in eine Simulationsumgebung, die Toyota Material Handling produktiv einsetzen kann. Softserve ist seit 2022 Nvidia-Elite-Partner und seit 2026 Nvidia-Advanced-Technology-Partner. Der Ansatz folgt dabei dem Toyota-Prinzip „Zero Muda“: Unnötiger Zeit- und Ressourceneinsatz soll möglichst vermieden werden, bevor die Implementierung beim Kunden beginnt.

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