Stückgutlogistik OSL setzt erste Spatenstiche für den Neubau am zentralen Hub

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Der Stückgutverbund Online Systemlogistik (OSL) aus Paderborn hat im hessischen Schlitz die Vorbereitungen für den Neu- und Umbau seines Zentral-Hubs abgeschlossen. Knapp 4.000 Quadratmeter und 42 Tore für den Umschlag von Stückgut werden bald hinzukommen.

Offizieller Start des Neu- und Umbaus am Zentral-Hub des Stückgutnetzwerks Online Systemlogistik (OSL) am Standort Schlitz mit dem ersten Spatenstich.(Bild:  OSL)
Offizieller Start des Neu- und Umbaus am Zentral-Hub des Stückgutnetzwerks Online Systemlogistik (OSL) am Standort Schlitz mit dem ersten Spatenstich.
(Bild: OSL)

Mit 103 nationalen und internationalen inhabergeführten Logistikunternehmen als Systempartner gehört Online Systemlogistik (OSL) zu den führenden mittelständischen europäischen Stückgutverbunden. Jetzt kann der Neu- und Umbau am vor 30 Jahren in Betrieb genommenen und schon zweimal erweiterten Zentral-Hub (ZUB) im hessischen Schlitz starten. In deutschlandweit gesehen zentraler Lage liegen die Bauarbeiten laut ZUB-Betriebsstättenleiter Damian Voß genau im Plan. Im November sollen der Technikraum fertiggestellt werden und die L-Winkel für die Halle zum größten Teil aufgestellt sein. Bereits hergestellt ist, wie es heißt, die Baustraße für die Anfahrt an den Zentral-Hub I (die Maßnahme ist aufgeteilt in Hub I und Hub II) inklusive der neuen Einfahrt.

Als Gemeinde begrüßen wir es sehr, dass Online Systemlogistik das Grundstück zwischen den beiden ZUB-Flächen erwerben konnte und die notwendige Erweiterung nun realisieren kann.

Heiko Siemon, Bürgermeister von Schlitz

Durch den rund 4.000 Quadratmeter messenden Anbau an ZUB I vergrößern sich die Umschlagsflächen nach Angaben von OSL auf insgesamt rund 21.000 Quadratmeter, die Anzahl von 220 Toren an ZUB I und II geht auf beeindruckende 262 Tore hoch.

Auch an „E“ wird natürlich gedacht

Parallel zur Erweiterung soll für die Aufladung von Elektro-Lkw ein E-Ladepark mit etwa 18 Ladepunkten entstehen. Neben den Ladestationen wird ein 20-Megawatt-Batteriespeicher die Stromversorgung am ZUB sichern. Ergänzend soll, wie es abschließend heißt, eine Photovoltaikanlage auf den eigenen Dachflächen Strom produzieren. Voraussichtlich im ersten Quartal 2028 soll der E-Ladepark am Zentral-Hub in Betrieb gehen.

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