Interviewreihe „Hidden Champions“
„Die Marktbedingungen sind ganz anders als hier in Europa“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 6 min Lesedauer

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Geschäftsbereichsleiter Martin Kühl verrät im Interview, warum die weitere Internationalisierung für Herma aktuell Priorität hat und warum sie manchmal auch Demut erfordert.

Martin Kühl ist Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen bei der Herma GmbH. Der Spezialist für Verpackungs- und Produktkennzeichnung beschäftigt weltweit mehr als 1.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von 450 Millionen Euro. Das Unternehmen befindet sich seit fast 120 Jahren im Familienbesitz.(Bild:  Fotografie Ebinger)
Martin Kühl ist Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen bei der Herma GmbH. Der Spezialist für Verpackungs- und Produktkennzeichnung beschäftigt weltweit mehr als 1.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von 450 Millionen Euro. Das Unternehmen befindet sich seit fast 120 Jahren im Familienbesitz.
(Bild: Fotografie Ebinger)

MM Maschinenmarkt: Herr Kühl, der Begriff „Hidden Champion“ wird oft inflationär gebraucht. Was macht für Sie persönlich einen Champion aus und in welcher Nische sehen Sie sich an der Spitze?

Martin Kühl: Wir sehen uns durchaus als Hidden Champion im Bereich der Kennzeichnungstechnologie. Die Branche, in der wir tätig sind, ist sehr fragmentiert; es gibt mehr als 250 Anbieter, die grundsätzlich in der Lage sind, Anlagen für bestimmte Applikationen zu entwickeln. Da ist es anspruchsvoll, die echten Champions zu identifizieren.