Auf Kurs Schaeffler schreibt Hunderte von Millionen bei E-Mobilität ab

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler hat 240 Millionen Euro in seiner Sparte E-Mobilität abgeschrieben, wie die dpa meldet ...

Der Schaeffler-Konzern gibt bekannt, dass er rund 240 Millionen Euro mit Blick auf das Geschäft mit der E-Mobilität abschreibt. Dennoch laufe alles nach Plan ...(Bild:  Schaeffler)
Der Schaeffler-Konzern gibt bekannt, dass er rund 240 Millionen Euro mit Blick auf das Geschäft mit der E-Mobilität abschreibt. Dennoch laufe alles nach Plan ...
(Bild: Schaeffler)

Der Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld begründete die Millionenabschreibung vor allem mit schwächeren Geschäften als erwartet, wenn es um europäische Hersteller geht, und mit dem mauen chinesischen Markt. Rosenfeld erklärt: „Wir wollen bei der E-Mobilität in China in Zukunft vor allem auch mit chinesischen Herstellern wachsen! Zuletzt hatte sich nämlich mehr und mehr herauskristallisiert, dass die chinesischen Kunden Autos aus Europa verschmähen und verstärkt auf die Angebote einheimischer Hersteller zugreifen. Dennoch blieb das Geschäft mit Elektroantrieben in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres das einzige Wachstumsfeld unter den vier klassischen Schaeffler-Sparten. Die Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,2 Milliarden Euro (auf 3,9 Milliarden). Günstige Bedingungen für die E-Mobilität sieht Rosenfeld aber derzeit auf dem alten Kontinent.

Schaefflers Transformation läuft wie geplant

„In Europa gibt es aktuell einen gewissen Boom für die Elektromobilität“, stellt Rosenfeld fest. Das sei wohl dem derzeit hohen Ölpreis und attraktiven Förderbedingungen geschuldet. Das margenstarke Schaeffler-Geschäft mit der Wartung von Antrieben (Lifetime Solutions) stagnierte aber in den ersten neun Monaten ebenso wie das Industriegeschäft, das etwa Komponenten für die Windkraft herstellt. Das Geschäft mit klassischen Antrieben für Verbrennermotoren war zwangsläufig schlechter – die Umsätze fielen von 6,7 auf 6,3 Milliarden Euro. Über alle Sparten betrachtet gingen die Umsätze bei Schaeffler um 0,2 Milliarden auf 17,5 Milliarden Euro zurück. Viel erwarte sich Rosenfeld in puncto neuer Wachstumsfelder, wie etwa Rüstung, Raumfahrt sowie die Produktionen von Komponenten für humanoide Roboter. Dabei stünden inzwischen 400 Millionen Euro in den Auftragsbüchern – zwei neue Kunden aus China seien gewonnen worden. „Unser Transformationsweg ist intakt“, betonte Rosenfeld abschließend.

(ID:50987167)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung