Energieversorgung
Neue Akkuallianz verbindet zwei parallele Systemwelten

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 3 min Lesedauer

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Ab 2027 gehen sie bei Kärcher an den Start: die wegweisenden Allpro-Akkus von Stihl für professionelle Anwendungen; Verkaufsstart bei Stihl war Anfang August. Maximale Leistung bei hoher Flexibilität sind die Werteversprechen dieser schwäbischen Zusammenarbeit. Der Clou: Auch andere Hersteller können sich der Allianz anschließen.

An Tankstellen sorgen akkubetriebene Kehrmaschinen für Sauberkeit.(Bild:  Kärcher)
An Tankstellen sorgen akkubetriebene Kehrmaschinen für Sauberkeit.
(Bild: Kärcher)

Anfang Juli hatten die Weltmarktführer Kärcher (knapp 3,5 Milliarden Euro Umsatz in 2025) und Stihl (knapp 5,5 Milliarden) zu einem gemeinsamen Pressetag an den Kärcher-Stammsitz im schwäbischen Winnenden eingeladen. Anlass war kein geringerer als die offizielle Kooperation beider Technologieführer bei der Stromversorgung ihrer mobilen Arbeitsgeräte: Als technische Basis dient die Zusammenführung zweier paralleler Systemwelten in dem neuen Allpro-Akkusystem, das zu den Geräten beider Unternehmen passt. Kärcher-Vorstandsvorsitzender Hartmut Jenner und Michael Traub, Vorsitzender des Vorstands von Stihl, starteten jetzt die gemeinsame Akkuallianz.

Beide Unternehmenslenker, von einem der anwesenden Journalisten frech, aber unwidersprochen als „Bio-Schwaben“ bezeichnet, betonten das Ziel der neuen Partnerschaft: professionellen Anwendern ihrer Geräte und Maschinen einen gemeinsamen, leistungsstarken und zukunftssicheren Akkustandard zu bieten. Als Kern der neuen Allianz wurde auf der Pressekonferenz und im Nachgang an zahlreichen Ständen im „Hands-on“-Format das von Stihl entwickelte Allpro-Akkusystem (siehe Randspalte) vorgestellt, das künftig in den Profigeräten beider Marken zum Einsatz kommen wird. Und nicht ganz alltäglich: Die Allianz steht weiteren Geräteherstellern offen, die das Allpro-System nutzen möchten.