Paletten- und Behälterverwaltung Fiege macht seine Ladungsträger transparent

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Kontraktlogistik-Pionier Fiege will mithilfe von Loopario seine Paletten und Ladungsträger durchgängig kaufmännisch bewerten, Prozesse stärker automatisieren und den Service für die eigenen Kunden ausbauen.

Seit Projektstart im Juli 2026 nutzt die Fiege-Gruppe das Load Carrier Management System (LCMS) Loopario zur digitalen Steuerung und Verwaltung ihrer Reifengestelle.(Bild:  Michael Liebmann)
Seit Projektstart im Juli 2026 nutzt die Fiege-Gruppe das Load Carrier Management System (LCMS) Loopario zur digitalen Steuerung und Verwaltung ihrer Reifengestelle.
(Bild: Michael Liebmann)

Das Dortmunder Tech-Unternehmen Loopario (ehemals die „Logistikbude“) hat den Auftrag zur Digitalisierung des Ladungsträgermanagements der Fiege-Gruppe erhalten. Das dabei zur Anwendung kommende Load Carrier Management System (LCMS) von Loopario wird zunächst für die Reifengestelle des Logistikdienstleisters Fiege eingesetzt. Mit seinen rund 4,7 Millionen im Umlauf befindlichen Ladungsträgern erhält Fiege jetzt eine durchgängige digitale Abbildung seiner Prozesse, also auch mehr Transparenz über Bestände, Bewegungen und Kosten. Wenn die erste Projektphase erfolgreich abgeschlossen wird, soll die Loopario-Lösung, wie es heißt, ab dem zweiten Quartal schrittweise auf sämtliche Ladungsträger der Fiege-Gruppe ausgeweitet werden.

Uns hat der ganzheitliche Ansatz des LCMS überzeugt. Loopario bildet das gesamte Ladungsträgermanagement ab.

Oliver Hüttermann, Director Business Administration Transport bei Fiege

Bei Fiege durchlaufen täglich große Mengen unterschiedlichster Ladungsträger zahlreiche Prozesse an insgesamt 131 Standorten in 15 Ländern. Das Spektrum reicht von Europaletten, Gitterboxen und H1-Paletten über kundenspezifische Sonderladungsträger bis zu Gestellen für die Reifenlogistik.

Bewegungsdaten zuverlässig bewerten

Die zugehörigen Informationen werden bislang in verschiedenen Systemen verarbeitet. Bewegungsdaten aus dem Transportmanagementsystem fließen teilweise automatisiert ein, die monatliche kaufmännische Bewertung erfolgt derzeit noch separat. Das LCMS von Loopario führt die Informationen künftig zusammen und verknüpft die operativen Ladungsträgerbewegungen mit ihrer wirtschaftlichen Bewertung.

Hüttermann: „Mit Loopario können wir Bestände und Kosten verlässlich ermitteln, Abweichungen früh erkennen und Prozesse gezielt steuern – und damit für unsere Kunden unser Leistungsspektrum mit Blick auf unsere Dienstleistungen noch einmal professionalisieren und erweitern.“ Darüber hinaus sollen die Abläufe stärker standardisiert und wiederkehrende manuelle Tätigkeiten reduziert werden, wie es heißt.

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