Personalien Joint Venture der Automobillogistik ernennt Führungsteam

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Das Joint Venture Motherson Hellmann Supply Chain Limited (MHSCL) hat das Führungsquartett für sein globales Joint Venture bekannt gegeben. Operativ hatte das Führungsteam schon im Oktober 2026 den Unternehmensstart eingeläutet.

Das Management Board von MHSCL (v.l.): Parshant Goyal (COO), Arun Parackal (CDO), Gordon Barnard (CEO) und Nayan Malpani (CFO).(Bild:  MHSCL)
Das Management Board von MHSCL (v.l.): Parshant Goyal (COO), Arun Parackal (CDO), Gordon Barnard (CEO) und Nayan Malpani (CFO).
(Bild: MHSCL)

Schon im März hatten Hellmann und Motherson die Gründung ihres Joint Vertures publik gemacht, mit dem man der zunehmenden Komplexität globaler Lieferketten in der Automobilindustrie begegnen will. Alle vier Herren des Führungsquartetts können auf eine umfassende operative, digitale und regionale Expertise aus beiden Muttergesellschaft, von denen sie kommen, verweisen. Weil die Fahrzeugproduktion immer internationaler und stärker vernetzt werde, stiegen für Hersteller und Zulieferer die Anforderungen an integrierte, flexible und digital unterstützte Logistiklösungen – der richtige Nährboden für das Joint Venture.

Mit der Aufstellung dieses Führungsteams stellt MHSCL die Weichen für den Übergang von der Aufbauphase in die operative Umsetzung.

Gordon Barnard, CEO von MH Supply Chain Limited

Diese Internationalisierung und Vernetzung der Automobilindustrie spiegele sich auch in der weltweiten Produktion wider: Nach Angaben der International Organization of Motor Vehicle Manufacturers (OICA) wurden 2025 weltweit 96,4 Millionen Fahrzeuge produziert, was einen Anstieg von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeue.

Überregionale End-to-End-Lieferketten

MHSCL begegne diesen Anforderungen, indem das Unternehmen Hellmanns globales Logistiknetzwerk sowie seine 3PL- und 4PL-Kompetenzen mit Mothersons weltweiter Expertise in den Bereichen Design, Engineering, Manufacturing, Assembly und Logistics (D.E.M.A.L.) verbinde. Damit schaffe MHSCL die Basis für skalierbare End-to-End-Lieferkettenlösungen über Regionen hinweg, wie es heißt.

Gordon Barnard zur Motivation zu diesem Joint Venture: „Unser Ziel ist es, eine leistungsstarke Logistikplattform zu etablieren, die weltweit für mehr Transparenz, Agilität und Kontrolle in automobilen Lieferketten sorgt.“

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